... erinnert mich an verschiedenes, nur bin ich bereits jetzt 3.45 Uhr pm nicht mehr fit genug um zu arbeiten, also nehme ich mir doch die Freiheit, schreibe meinen Blog und geh dann in meine Wohnung
Eigentlich könnte ich heute auch zu einem Konzert nach Dresden fahren, aber halt auch nur eigentlich. Ich habe mich nicht darum gekümmert genügend Leute beieinander zu haben um den Kleinbus zu nehmen und mit eigenem KFZ will ich nicht. Das andere Privatfahrzeug ist bereits voll, also wirds wohl nichts werden - schade aber eigentlich auch egal - ich bin müde, fühle mich wie durchgekaut und ausgespuckt.
Habe schon wieder viel zu viel in die Woche reingepackt, bzw. reinpacken lassen, wobei ich nicht behaupte an meinem Tagesgeschäft derzeit zu ersticken, aber ich bin halt einfach nicht mehr fit genug für 100 Prozent Leistung.
Was war die Woche eigentlich? streng genau genommen eigentlich fast nichts. Ich erinnere mich daran am Mittwoch mich lange mit einem Kollegen unterhalten zu haben, weil wir eigentlich beide das Pakistan-Gebet besuchen wollten, das dann irgendwie nicht stattfand, Donnerstag Abend war dann der offene Abend, der auch nicht zu lange ging, also daher eigentlich kein Grund so abgrundtief müde zu sein.
Meine Gemütslage ist heute schon wieder wesentlich besser, zwar hat sich an der Situation nichts wesentliches geändert, aber irgendwie habe ich Frieden darin, weil aus verschiedenen Gründen sich mir das Gefühl aufzwängt, daß ich mit meiner Wohnung nochmals von vorne anfangen sollte, WG hin oder her. Es ist eine Tatsache, daß als ich mir die Wohnung angesehen hatte, mir Gott einen bestimmten Zweck für sie gezeigt hat und egal was ich bisher unternommen habe hinsichtlich meiner Mitbewohner und ich meine konkret alle, die ich bisher hatte, führte konkret keinen Millimeter in die richtige Richtung. Warum mir das aber ausgerechnet dann auffällt, wenn ich mir streitbare Auseinandersetzungen rein finanziell absolut nicht leisten kann, ist allerdings wieder ein ganz anderes Thema.
Gesundheitlich gehts mir gut, auch wenn ich so ein komisches Pochen im linken Ohr spühre und nicht genau weiß was das ist, mache ich mir dennoch keine Sorgen. Der ständige gelegentlich auftretende Stuhlgang in Form von Dünnschiss geht mir ein wenig auf die Nerven und die Tatsache, daß ich nicht selber Klopapier kaufen war auch. Mein Freund aus USA hielt es für notwendig Schmiergelleinwand zu kaufen, d.h. Klopapier aus 100 Prozent Altpapier, ungebleicht - ich hoffe echt, daß ihm diese Entscheidung merklich leid tut, spätestens wenn auch er darunter zu leiden hat.
Bibellese: sehr bescheiden bin immer noch im 1. Korinther
Gebetszeit morgens: ganz OK, haben für unsere Leute im Einsatz gebetet und für 2 der Kirchen in Herrnhut.
Gebetszeit mittags: fand in dieser Form nicht wirklich statt, aber dennoch war die Zeit für mich sehr gesegnet. Eine meiner Kolleginnen wollte beten und kam zu mir in den Aushilfsgebetsraum, wir unterhielten uns die meiste Zeit, aber das war nicht nur so ein Gequassel, was man zu oft, zu leicht hat. Wir sprachen über einige Themen, Fasten, Essen, Feiern aber auch darüber wie wir uns gegenseitig empfinden, was sich geändert hat seit unseren Anfängen im September 2005. Ich muß sagen ihre Herzensgüte und Weisheit hat mir echt irgendwie die Schuhe ausgezogen, ich hatte nicht das Gefühl, das sie mich bevormunden will oder mir Vorschriften machen, aber sie konnte sehr konkret in meine Situation sprechen, ich fühlte mich mit meinen Sehnsüchten und Nöten angenommen ohne irgendwelche unterschwelligen Gedanken zu haben, ich muß sagen ich habe schon lange mit niemandem mehr so ehrlich und total offen über meinen Glauben und meine inneren Kämpfe reden können und ich danke GOTT dafür, daß er unsere Pausengestaltung so wunderbar gelegt hat.
Meine Wünsche und Hoffnungen beruhen darauf, dass ich das Wochende überstehen möchte, ausschlafen will, wenn das irgendwie in meiner WG machbar ist und am Sonntag einen gemäsigten Gottesdienst verleben.
Was echt gut ist, ist dass ich heute die 10 KG Dose Sauerkraut bekommen habe, die ich für die Hochzeit von Sarah und Simeon benötige, ja ich denke Alles wird gut, irgendwie, irgendwann.
Seid gesegnet im Herrn und bleibt in dem, der in Euch ist
berney
Freitag, 22. Juni 2007
Donnerstag, 21. Juni 2007
Der elfte Tag ...
... bringt Dinge ans Licht, die mich zum einen glücklich Stimmen, zum anderen mir die Laune verderben - egal - GOTT ist gut.
Bibellese: Galater und mit 1. Korinther angefangen, sieht zwar wie ein Stilbruch aus ist es aber insofern nicht, dass die 2 Briefe irgendwie zusammen gehören und nur miteinander funkionieren, daher behandle ich sie wie 1 Buch.
Gebetszeit: morgends intensiv und wieder auf die ruhigere Art - Themen Einsätze und Herrnhut
Mittagsessen-Gebetszeit: eher beschaulich, Fürbitte und gesprochener Lobpreis, wenige alte katholische Kirchenchoräle, weiß nicht warum war an meine erste Liebe in meiner Kindheit erinnert, sonntags als ich mich der oftmals bedrückenden hauslichen Situation durch Kirchgang entziehen konnte und doch keinen gnädigen Gott fand.
Ich vermisse immer noch Antworten auf meine Fragen, bekam heute den Hinweis einer Kollegin ich möge eventuell die Fragen anders stellen, werde ich zu gegebener Zeit ausprobieren, wenn mir einfällt, wie ich sie umformulieren kann.
Gesundheitlich gehts mir absolut OK. Ich empfinde fast so etwas wie Genugtuung in meinem Hunger, zumindest wenn ich meine körperliche auf meine geistige Situation übertrage. Da ist ein Mangel, den ich nicht füllen kann, obgleich ich bete und bitte und flehe, meinen Schöpfer lobe und preise, ich will so sehr dieses mehr, weil ich weiß, daß da so viel mehr ist. Ach könnte ich doch permanenten körperlichen Mangel ertragen und erdulden müssen und bekäme hierfür alle geistigen Segnungen.
Unser Mitarbeitermeeting brachte mich heute an den Punkt der Umkehr was unseren Gast angeht, ich werde ihn später vor oder nach dem offenen Abend um ein kurzes Gespräch ersuchen um ihn um Verzeihung für meine große Schnautze zu bitten, diese Entschuldigung hat er denke ich und der CHEF wohl auch absolut verdient, zumal ich heute feststellen mußte, daß unsere Diskrepantsen in der Art und Weise wie wir Dinge tun liegen und nicht in den Dingen, die wir für richtig halten und die getan werden müssen. Ich ließ mich abschrecken, habe mir eine fürchterliche Meinung gebildet und diese auch noch verbreitet und dafür darf ich dann schon wieder Mal Abbitte leisten, ich liebe diese Wachstumsprozesse.
Die Früchtetees sind jetzt erledigt, Pfirsich-Sahne war sehr angenehm, der japanische Tee hat sich heute morgen als für die jetzige Situation ungeeignet erwiesen, das macht mein Körper derzeit nicht mit was wahrscheinlich daran liegt, daß die Basis dieses Tees Grünertee ist. Das Mate-Tee-Experiment werde ich wohl besser unterlassen.
Soweit die guten und normalen Dinge des Lebens, aber um die eingehenden Worte zu erkären, ich kämpfe derzeit mit großen persönlichen Enttäuschungen bezüglich meiner WG, ich muß halt einfach damit klar kommen, daß Dinge eben sind, wie sie sind und nicht wie ich es mir in meiner harmonisüchtigen Birne zurecht gelegt habe. Menschen sind Menschen, fehlerhaft und aus höherer Sicht bestenfalls zweitklassig, was den Zustand auf Erden also vor der Vollendung anbelangt. Dennoch fühle ich mich ausgenutz, aber das ist auch irgendwie in Ordnung, so kann mich diese Lektion Demut lehren.
Soviel für heute, werde noch den offenen Abend besuchen, bin etwas zerknittert, mehr traurig als zornig oder ärgerlich, hab einfach das Gefühl diese Art der Behandlung mit nichts verdient zu haben, werde aber nicht nach meiner eigenen Ehre trachten, bestimmt nicht.
Vermisse meine ehemalige Hobbithöhle, die Geborgenheit vereinzelnter Kindheitstage, meine Gemeinde und bleibe dran an Christus unserem Herrn um sein Reich, auch oder gerade um den Preis meiner Leiden zu bauen. So nehme ich meine Einsamkeit und mein gebrochenes Herz an, als den wahren Verzicht, wissend dass mir wenn die Zeit erfüllt ist, durch die Gnade unseres Herrn Gerechtigkeit und Komfort bereitet wird. Amen.
Hab Euch lieb
berney
Bibellese: Galater und mit 1. Korinther angefangen, sieht zwar wie ein Stilbruch aus ist es aber insofern nicht, dass die 2 Briefe irgendwie zusammen gehören und nur miteinander funkionieren, daher behandle ich sie wie 1 Buch.
Gebetszeit: morgends intensiv und wieder auf die ruhigere Art - Themen Einsätze und Herrnhut
Mittagsessen-Gebetszeit: eher beschaulich, Fürbitte und gesprochener Lobpreis, wenige alte katholische Kirchenchoräle, weiß nicht warum war an meine erste Liebe in meiner Kindheit erinnert, sonntags als ich mich der oftmals bedrückenden hauslichen Situation durch Kirchgang entziehen konnte und doch keinen gnädigen Gott fand.
Ich vermisse immer noch Antworten auf meine Fragen, bekam heute den Hinweis einer Kollegin ich möge eventuell die Fragen anders stellen, werde ich zu gegebener Zeit ausprobieren, wenn mir einfällt, wie ich sie umformulieren kann.
Gesundheitlich gehts mir absolut OK. Ich empfinde fast so etwas wie Genugtuung in meinem Hunger, zumindest wenn ich meine körperliche auf meine geistige Situation übertrage. Da ist ein Mangel, den ich nicht füllen kann, obgleich ich bete und bitte und flehe, meinen Schöpfer lobe und preise, ich will so sehr dieses mehr, weil ich weiß, daß da so viel mehr ist. Ach könnte ich doch permanenten körperlichen Mangel ertragen und erdulden müssen und bekäme hierfür alle geistigen Segnungen.
Unser Mitarbeitermeeting brachte mich heute an den Punkt der Umkehr was unseren Gast angeht, ich werde ihn später vor oder nach dem offenen Abend um ein kurzes Gespräch ersuchen um ihn um Verzeihung für meine große Schnautze zu bitten, diese Entschuldigung hat er denke ich und der CHEF wohl auch absolut verdient, zumal ich heute feststellen mußte, daß unsere Diskrepantsen in der Art und Weise wie wir Dinge tun liegen und nicht in den Dingen, die wir für richtig halten und die getan werden müssen. Ich ließ mich abschrecken, habe mir eine fürchterliche Meinung gebildet und diese auch noch verbreitet und dafür darf ich dann schon wieder Mal Abbitte leisten, ich liebe diese Wachstumsprozesse.
Die Früchtetees sind jetzt erledigt, Pfirsich-Sahne war sehr angenehm, der japanische Tee hat sich heute morgen als für die jetzige Situation ungeeignet erwiesen, das macht mein Körper derzeit nicht mit was wahrscheinlich daran liegt, daß die Basis dieses Tees Grünertee ist. Das Mate-Tee-Experiment werde ich wohl besser unterlassen.
Soweit die guten und normalen Dinge des Lebens, aber um die eingehenden Worte zu erkären, ich kämpfe derzeit mit großen persönlichen Enttäuschungen bezüglich meiner WG, ich muß halt einfach damit klar kommen, daß Dinge eben sind, wie sie sind und nicht wie ich es mir in meiner harmonisüchtigen Birne zurecht gelegt habe. Menschen sind Menschen, fehlerhaft und aus höherer Sicht bestenfalls zweitklassig, was den Zustand auf Erden also vor der Vollendung anbelangt. Dennoch fühle ich mich ausgenutz, aber das ist auch irgendwie in Ordnung, so kann mich diese Lektion Demut lehren.
Soviel für heute, werde noch den offenen Abend besuchen, bin etwas zerknittert, mehr traurig als zornig oder ärgerlich, hab einfach das Gefühl diese Art der Behandlung mit nichts verdient zu haben, werde aber nicht nach meiner eigenen Ehre trachten, bestimmt nicht.
Vermisse meine ehemalige Hobbithöhle, die Geborgenheit vereinzelnter Kindheitstage, meine Gemeinde und bleibe dran an Christus unserem Herrn um sein Reich, auch oder gerade um den Preis meiner Leiden zu bauen. So nehme ich meine Einsamkeit und mein gebrochenes Herz an, als den wahren Verzicht, wissend dass mir wenn die Zeit erfüllt ist, durch die Gnade unseres Herrn Gerechtigkeit und Komfort bereitet wird. Amen.
Hab Euch lieb
berney
Mittwoch, 20. Juni 2007
Der zehnte Tag ...
... ist ein Meilenstein, wenn ich Mitternacht erreichen sollte, wären 25 Prozent des geplanten Vorhabens geschafft
Danke für Euere zahlreichen Rückmeldungen, die mich äußerst ermutigen. Es freut mich echt zu wissen, dass ihr da seid. Juhu ich bin ein Jesus Freak und habe die beste Großfamilie von Allen in Stuttgart. - "You never walk alone"
Also was meine persönliche Verfassung angeht kann ich nur sagen, dass ich echt darüber erstaunt bin, dass ich weitestgehend keine Probleme mit der nicht vorhandenen Nahrung habe. Ich habe ganz gewöhnliche Hungergefühle zu meinen gewohnten Essenszeiten, die dann wenn diese verstrichen sind wieder deutlich in ihrer Intensität nachlassen.
Mein größter Kampf besteht derzeit in Müdigkeit, nachts muß ich ständig Richtung Porzelanien rennen, kann also nicht durchschlafen, das heiße Klima tut derzeit sein Übriges dazu. Mir fällt es absolut schwer zur Zeit wach zu bleiben, die Müdigkeit erfasst mich und steht da wie ein fast unbezwingbarer Gegner.
Statistik:
Bibellese: Kolosser, Philipper, Epheser - alles wie gewohnt in Schlachter 2000 Version, allerdings hab ich einiges davon auch schon gestern abend gelesen.
Gebetsleben: die heutige morgendliche Gebetszeit war echt extrem, ich persönliche fand dass sie deutlich abgetriffted ist, wobei die überwiegende Mehrheit meiner Kollegen, der Meinung sind, dass wir diese Intensität öfters haben sollten in unseren Gebetszeiten. - Ich wünschte echt ich hätte einen Videomitschnitt von dieser Sitzung, dann dürfted ihr euch eine eigene Meinung darüber bilden, ich will nicht schon wieder rumlästern, also bleibt es bei meinem relativ neutralen Statement, dass es meine Sache nicht war.
Persönliche Gebetszeit statt Mittagessen: kurz und gut ich bewegte was mich bewegt hat im Geiste und wollte unseren Herrn hören, wurde von einem Müdigkeitsdämonen erschüttert und schlief kurzfristig ein - ich versuche heute abend nochmals mein Glück
"Altlastenentsorgung": ja nachdem ich gestern noch tönte, dass ich einfach keinen Bock habe mich um gewisse Dinge zu kümmern bzw. gewisse Haltungen bezüglich unseres Gastes aufzugeben, darf ich heute vermelden, dass es mir möglich war, wie weiß ich nicht wirklich, ihm heute nach der morgendlichen Gebetszeit Vergebung zuzusprechen. Das komische an dieser Situation ist nur, daß bei genauer Betrachtung dessen was damals gelaufen ist, vordergründig kein schuldhaftes Verhalten in irgendeiner Form vorgelegen ist, schließlich ist niemand verpflichtet für irgendjemanden zu beten oder eine Gebetssitzung bis zum Ende durchzuziehen, wenn es einen geeigneten Eindruck gibt, dieses nicht zu tun. Für mich persönlich war es halt schlimm, weil ich im direkten Zusammenhang oder zumindest im indirekten, danach in eine Krise geraten bin, die ich unserem Gast in meinen Gedanken angelastet hatte und mir deswegen eine sehr schlechte Meinung über ihn erlaubt habe, was mir bestimmt nicht zukam, erstens weil es so nicht richtig war und zweitens weil wenn es ums Verurteilen geht, ein anderer der Richter ist und nicht der Freak. Schade wie mir gerade auffällt ist das Thema doch nicht durch, nur diesmal geht das Spiel anders herum.
Spätestens, wenn ich diesen Post absetze wird der Grundeintrag der Rubrik "Selbstversuche" nicht mehr zum Lesen sein und bestimmt gibt es auch noch Leser dieses Blogs, die leider nicht die Zeit haben alles zu lesen, daher hier nochmals Antworten auf die grundlegenden Fragen dieses Unterfangens:
- warum denn bitteschön eine Fastenzeit mitten im Sommer? - Weil ich verzweifelt war über meine Gottesbziehung, meine Faulheit, meine Nachlässigkeit, weil ich Antworten auf hundert oder mehr Fragen brauche und einfach keine mehr bekam dadurch begründet, dass ich meinen obersten Boss und hoffentlich bald auch wieder Freund nicht mehr gehört habe.
- wie lang soll das denn bitte dauern? - da halte ich mir verschiedene Optionen offen, geplant sind jesusmäßige 40 Tage, weil ich einfach am eigenen Leibe erfahren möchte wie sich Jesus unter Umständen bei seiner Fastenzeit gefühlt hat, die Aussagen der Bibel hierzu sind mir zu minimalistisch um mir ein geeignetes Bild davon zu machen.
Ausstiegsoptionen: 1. Gott sagt es mir ganz klar, dass ich dieses Treiben zu beenden habe, weil es ihm nicht gefällt. 2. Ich mache schlicht irgendwann schlapp, ich habe es mir selbst geschworen, daß ich bei dieser Aktion keinen Schaden nehmen werde, weswegen ein Verzicht von Flüssigkeit schon von Anfang an vollständig ausgeschlossen ist. 3. Ich schlicht nicht im Stande bin der Verführung zu widerstehen und irgendwann einfach entgegen meinem Willen übermannt werde, wofür ich mich bestimmt schämen würde.
Achja wo wir bei schämen sind, ich habe mir gestern abend 0,2 Liter Brühe zugelassen und heute einen Schluck Milch, ca eine halbe Tasse.
Bleibt in dem, der in Euch ist.
Hab Euch lieb
berney
Danke für Euere zahlreichen Rückmeldungen, die mich äußerst ermutigen. Es freut mich echt zu wissen, dass ihr da seid. Juhu ich bin ein Jesus Freak und habe die beste Großfamilie von Allen in Stuttgart. - "You never walk alone"
Also was meine persönliche Verfassung angeht kann ich nur sagen, dass ich echt darüber erstaunt bin, dass ich weitestgehend keine Probleme mit der nicht vorhandenen Nahrung habe. Ich habe ganz gewöhnliche Hungergefühle zu meinen gewohnten Essenszeiten, die dann wenn diese verstrichen sind wieder deutlich in ihrer Intensität nachlassen.
Mein größter Kampf besteht derzeit in Müdigkeit, nachts muß ich ständig Richtung Porzelanien rennen, kann also nicht durchschlafen, das heiße Klima tut derzeit sein Übriges dazu. Mir fällt es absolut schwer zur Zeit wach zu bleiben, die Müdigkeit erfasst mich und steht da wie ein fast unbezwingbarer Gegner.
Statistik:
Bibellese: Kolosser, Philipper, Epheser - alles wie gewohnt in Schlachter 2000 Version, allerdings hab ich einiges davon auch schon gestern abend gelesen.
Gebetsleben: die heutige morgendliche Gebetszeit war echt extrem, ich persönliche fand dass sie deutlich abgetriffted ist, wobei die überwiegende Mehrheit meiner Kollegen, der Meinung sind, dass wir diese Intensität öfters haben sollten in unseren Gebetszeiten. - Ich wünschte echt ich hätte einen Videomitschnitt von dieser Sitzung, dann dürfted ihr euch eine eigene Meinung darüber bilden, ich will nicht schon wieder rumlästern, also bleibt es bei meinem relativ neutralen Statement, dass es meine Sache nicht war.
Persönliche Gebetszeit statt Mittagessen: kurz und gut ich bewegte was mich bewegt hat im Geiste und wollte unseren Herrn hören, wurde von einem Müdigkeitsdämonen erschüttert und schlief kurzfristig ein - ich versuche heute abend nochmals mein Glück
"Altlastenentsorgung": ja nachdem ich gestern noch tönte, dass ich einfach keinen Bock habe mich um gewisse Dinge zu kümmern bzw. gewisse Haltungen bezüglich unseres Gastes aufzugeben, darf ich heute vermelden, dass es mir möglich war, wie weiß ich nicht wirklich, ihm heute nach der morgendlichen Gebetszeit Vergebung zuzusprechen. Das komische an dieser Situation ist nur, daß bei genauer Betrachtung dessen was damals gelaufen ist, vordergründig kein schuldhaftes Verhalten in irgendeiner Form vorgelegen ist, schließlich ist niemand verpflichtet für irgendjemanden zu beten oder eine Gebetssitzung bis zum Ende durchzuziehen, wenn es einen geeigneten Eindruck gibt, dieses nicht zu tun. Für mich persönlich war es halt schlimm, weil ich im direkten Zusammenhang oder zumindest im indirekten, danach in eine Krise geraten bin, die ich unserem Gast in meinen Gedanken angelastet hatte und mir deswegen eine sehr schlechte Meinung über ihn erlaubt habe, was mir bestimmt nicht zukam, erstens weil es so nicht richtig war und zweitens weil wenn es ums Verurteilen geht, ein anderer der Richter ist und nicht der Freak. Schade wie mir gerade auffällt ist das Thema doch nicht durch, nur diesmal geht das Spiel anders herum.
Spätestens, wenn ich diesen Post absetze wird der Grundeintrag der Rubrik "Selbstversuche" nicht mehr zum Lesen sein und bestimmt gibt es auch noch Leser dieses Blogs, die leider nicht die Zeit haben alles zu lesen, daher hier nochmals Antworten auf die grundlegenden Fragen dieses Unterfangens:
- warum denn bitteschön eine Fastenzeit mitten im Sommer? - Weil ich verzweifelt war über meine Gottesbziehung, meine Faulheit, meine Nachlässigkeit, weil ich Antworten auf hundert oder mehr Fragen brauche und einfach keine mehr bekam dadurch begründet, dass ich meinen obersten Boss und hoffentlich bald auch wieder Freund nicht mehr gehört habe.
- wie lang soll das denn bitte dauern? - da halte ich mir verschiedene Optionen offen, geplant sind jesusmäßige 40 Tage, weil ich einfach am eigenen Leibe erfahren möchte wie sich Jesus unter Umständen bei seiner Fastenzeit gefühlt hat, die Aussagen der Bibel hierzu sind mir zu minimalistisch um mir ein geeignetes Bild davon zu machen.
Ausstiegsoptionen: 1. Gott sagt es mir ganz klar, dass ich dieses Treiben zu beenden habe, weil es ihm nicht gefällt. 2. Ich mache schlicht irgendwann schlapp, ich habe es mir selbst geschworen, daß ich bei dieser Aktion keinen Schaden nehmen werde, weswegen ein Verzicht von Flüssigkeit schon von Anfang an vollständig ausgeschlossen ist. 3. Ich schlicht nicht im Stande bin der Verführung zu widerstehen und irgendwann einfach entgegen meinem Willen übermannt werde, wofür ich mich bestimmt schämen würde.
Achja wo wir bei schämen sind, ich habe mir gestern abend 0,2 Liter Brühe zugelassen und heute einen Schluck Milch, ca eine halbe Tasse.
Bleibt in dem, der in Euch ist.
Hab Euch lieb
berney
Dienstag, 19. Juni 2007
Der neunte Tag ...
... verläuft etwas komisch, wobei Hunger ein kleineres Übel ist
Tatsache ist, daß diese Woche ein Sprecher im Zentrum ist, den ich aus meiner Sicht als Altlast bezeichnen möchte. Ebenso gehört es zu den Tatsachen, daß wir soweit es an uns liegt im Frieden mit Jedermann leben sollen. Das ganze dann noch mit ein paar kernigen Pauluszitaten gewürzt und schon ist mir auch ohne direktes göttliches Reden klar was ich zu tun habe, einzigst der Freak will nicht, ist Mal wieder total sturr, ist nicht bereit dem Menschen eine weitere Chance zu geben, ist nicht gewillt seine gefaßte Meinung zu überprüfen - Ach richte mich doch wer will, vielleicht werde ich später diese Woche einen Versuch zur Altlastenentsorgung unternehmen, aber glauben kann ich das heute noch nicht.
hier der Tagesstatus in Kürze, weil ich noch vor 18.00 Uhr bei der Bank sein sollte, ist eigentlich auch eine Frechheit, mein Arbeitstag endet um 17.00 Uhr wie bei jedem Anderen in diesem Zentrum auch.
gesundheitlich: erstaunlich fit, wobei gelegentlich Müdigkeitsattacken auftreten
seelisch: etwas durcheinander, wie oben erklärt, Tendenz geht deutlich Richtung acht (sehr aggressiv, gereitzt, bereit die Dinge auf die althergebrachte zu erledigen, festgelegtes Feindbild)
Bibellese: 1. Brief des Paulus an Thimotheus, 2. Tessalonicher, 1. Tessalonicher
Gebetszeit: heute überwiegend Fürbitte sowohl in der morgentlichen Gebetszeit - Thema Pakistan, Herrnhut, persönliche Gebetsanliegen der Kollegen - als auch in meiner persönlichen Gebetszeit, die ich wie immer anstelle des Mittagessens hatte - Thema war hier meine Gemeinde, meine Unterstützer, andere Menschen, die mir irgendwas bedeuten.
Soviel für heute, mein Blutdruck verursacht Kopfschmerzen
Seid gesegnet im Herrn
Ich vermisse Euch und freue mich schon sehr möglichst viele von Euch auf Freakstock zu sehen.
berney
Tatsache ist, daß diese Woche ein Sprecher im Zentrum ist, den ich aus meiner Sicht als Altlast bezeichnen möchte. Ebenso gehört es zu den Tatsachen, daß wir soweit es an uns liegt im Frieden mit Jedermann leben sollen. Das ganze dann noch mit ein paar kernigen Pauluszitaten gewürzt und schon ist mir auch ohne direktes göttliches Reden klar was ich zu tun habe, einzigst der Freak will nicht, ist Mal wieder total sturr, ist nicht bereit dem Menschen eine weitere Chance zu geben, ist nicht gewillt seine gefaßte Meinung zu überprüfen - Ach richte mich doch wer will, vielleicht werde ich später diese Woche einen Versuch zur Altlastenentsorgung unternehmen, aber glauben kann ich das heute noch nicht.
hier der Tagesstatus in Kürze, weil ich noch vor 18.00 Uhr bei der Bank sein sollte, ist eigentlich auch eine Frechheit, mein Arbeitstag endet um 17.00 Uhr wie bei jedem Anderen in diesem Zentrum auch.
gesundheitlich: erstaunlich fit, wobei gelegentlich Müdigkeitsattacken auftreten
seelisch: etwas durcheinander, wie oben erklärt, Tendenz geht deutlich Richtung acht (sehr aggressiv, gereitzt, bereit die Dinge auf die althergebrachte zu erledigen, festgelegtes Feindbild)
Bibellese: 1. Brief des Paulus an Thimotheus, 2. Tessalonicher, 1. Tessalonicher
Gebetszeit: heute überwiegend Fürbitte sowohl in der morgentlichen Gebetszeit - Thema Pakistan, Herrnhut, persönliche Gebetsanliegen der Kollegen - als auch in meiner persönlichen Gebetszeit, die ich wie immer anstelle des Mittagessens hatte - Thema war hier meine Gemeinde, meine Unterstützer, andere Menschen, die mir irgendwas bedeuten.
Soviel für heute, mein Blutdruck verursacht Kopfschmerzen
Seid gesegnet im Herrn
Ich vermisse Euch und freue mich schon sehr möglichst viele von Euch auf Freakstock zu sehen.
berney
Montag, 18. Juni 2007
Der achte Tag ....
... war irgendwie anders, so normal halt, auch mal schön
der Tag fing für mich gleich richtig gut an, ich wollte Tee kochen und durfte dabei feststellen, dass es einfach nicht möglich war auch nur in die Nähe des Wasserhahns zu kommen, also gab es gleichmal mächtig Ärger für meinen Kollegen, denn wenn ich schon nicht esse, dann mach ich bestimmt auch nicht den Abwasch.
Die Lobpreiszeit war heute echt richtig schön, mittelmäßig intensiv, aber immerhin krass genug, dass es mich in die Knie zwang. Doch hat mir gut gefallen, irgendwie war die Präsens Gottes zu spüren, kam mir auch nicht irgendwie gestelzt vor oder so, nein war echt ok.
Die tägliche Arbeit, war heute eigentlich auch ganz nett. Ich meine das Tagesgeschäft hat mir meine Chefin aus den Fingern genommen um eine Kollegin einzulernen und mit den Sonderaufgaben, die mein eigentlicher Job sind bin ich vor lauter Verwunderung auch nicht wirklich weiter gekommen, aber ja das ist in Ordnung, so darf es noch eine ganze Weile bleiben, dann schaffen wir die Systemumstellung zum Jahreswechsel.
Meine persönliche Gebetszeit fand heute noch nicht so richtig statt, schade eigentlich, aber der Gebetsraum war besetzt und den einzigen ruhigen Ort den ich fand war einfach nicht wirklich geeignet, ich konnte keine Nähe zum Herrn empfinden und hoffe echt das noch irgendwie heute abend besser hin zu bekommen, weil mir meine täglichen Streicheleinheiten schon wichtig sind.
Bibellese: Wer hat es geahnt - Schlachter 2000 Version Neues Testament - was kommt vor dem Hebräerbrier - richtig der Brief von Paulus an Philemon, gefolgt von dem Brief von Paulus an Titus und dann? - richtig der 2. Brief des Paulus an Thimoteus.
Mir sind die letzten Tage schon verschiedene Dinge bewußt geworden und dafür bin ich doch sehr dankbar obwohl es erschreckend ist zu verstehen, dass als die Apostel und Jünger Jesu so langsam in die Jahre gekommen sind, bereits massive Probleme mit Irrlehre und komischen Gedanken in den Gemeinden verbreitet war. Ich meine das mag jetzt an der kernigen Schlachterversion liegen aber da steht im Titus tatsächlich ".... ihnen muß der Mund gestopft werden ...", ich meine das ist klar und hat nichts mit wir lieben einander zu Tode und feiern die ganze Zeit zu tun. Das ist kein charismatischer Wettbewerb im rumsäuseln, das ist eine klare Ansage - geh hin zu den Irrlehrern und stopfe ihnen das Maul, damit sie nicht noch mehr Schaden anrichten, das spricht echt für Paulus, wow so habe ich ihn noch nicht wahrgenommen.
Oh die Statusmeldung fehlt noch: - also ich habe hunger garkeine Frage, aber betäubt durch diverse Liter Tee spüre ich ihn nicht so sehr. Eine Erklärung für das von mir beschriebene Phänomen habe ich jetzt auch, Danke Achim und Rahel, also keine Manifestation des Heiligen Geistes, kommt vielleicht noch. Allgemein fühl ich mich so ein bisschen schlapp, aber nicht wirklich fertig, also wenn es so bleibt dann sehe ich kein Problem noch etwas über die 20 Prozent der geplanten Strecke zu kommen.
Noch etwas erstaunliches - mein Teevorrat geht langsam in die Knie, mittlerweile fange ich mit Kräutertees an, also ob das die Sache leichter macht weiß ich allerdings auch nicht.
Schwarztee - erledigt, sowohl der noch vom Gepa-Stand als auch der aus Sri Lanka ( der war wirklich gut)
Grüner Tee (ich glaub mit Jasmin), ging mir schon vor etwas längerem aus (den hab ich sehr geliebt)
Roibos mit Apfel und Mango (Geschenk von Mama), ist erledigt irgendwie war der Roibos wohl zu mächtig in der Mischung, zumindest konnte ich keinen konkreten Apfel oder Mango Geschmack feststellen.
Banana (Geschenk von Mama), ist erledigt und eigentlich auch nicht schade drum, denn die extreme Hagebuttenbasis dieses Tees übertünchte wirklich alles, also wenn der jeweils nach Bananen hätte schmecken wollen, dann wäre bestimmt ein anderes Mischungsverhältnis von Nöten gewesen.
Pina Colada (Geschenk von Mama), ging auch bereits drauf. Doch dafür, dass ich Kokos eigentlich nicht ab kann, kam der bei mir recht gut rüber. Also der Geruch ziemlich intensiv nach Kokos im Geschmack nussig, doch der hat mir von den Früchtetees bisher doch mit am besten gefallen.
Die restlichen Vorräte bestehen noch in verschiedenen Tees die meine Mutter mir zum Geschenk machte also das nächste was ich mir durchziehe wird wahrscheinlich die Hausmischung sein, was ein Kräutertee ist, danach Pfirsich Sahne, den Stelle ich mir persönlich sehr lecker vor, dann hab ich noch eine Großpackung japanischen Tee geschenkt bekommen, Erdbeeren und Kiwis auf Basis von grünem Tee, ich glaub das ist nen Pfund also das wird wohl noch ne Weile halten, danach gehts dann mit den Elendsbeständen des Freaks weiter: Beuteltees verschiedene Sorten, hauptsächlich Kamille, wenn die mein Mitbewohner bis dahin nicht weggeschnauft hat, was er aber eigentlich gerne darf.
Ach ja und dann gibt es noch irgendwann ein Experiment - Mate Tee, ich hab keine Ahnung wie der knallt und wie man den sich am besten reinzieht - im Zweifelsfall durch die Pfeife.
Soviel für jetzt
bis bald Mal wieder
ich mach jetzt wo es gerade Mal nicht regnet einen Spaziergang nach Herrnhut
Solong
berney
der Tag fing für mich gleich richtig gut an, ich wollte Tee kochen und durfte dabei feststellen, dass es einfach nicht möglich war auch nur in die Nähe des Wasserhahns zu kommen, also gab es gleichmal mächtig Ärger für meinen Kollegen, denn wenn ich schon nicht esse, dann mach ich bestimmt auch nicht den Abwasch.
Die Lobpreiszeit war heute echt richtig schön, mittelmäßig intensiv, aber immerhin krass genug, dass es mich in die Knie zwang. Doch hat mir gut gefallen, irgendwie war die Präsens Gottes zu spüren, kam mir auch nicht irgendwie gestelzt vor oder so, nein war echt ok.
Die tägliche Arbeit, war heute eigentlich auch ganz nett. Ich meine das Tagesgeschäft hat mir meine Chefin aus den Fingern genommen um eine Kollegin einzulernen und mit den Sonderaufgaben, die mein eigentlicher Job sind bin ich vor lauter Verwunderung auch nicht wirklich weiter gekommen, aber ja das ist in Ordnung, so darf es noch eine ganze Weile bleiben, dann schaffen wir die Systemumstellung zum Jahreswechsel.
Meine persönliche Gebetszeit fand heute noch nicht so richtig statt, schade eigentlich, aber der Gebetsraum war besetzt und den einzigen ruhigen Ort den ich fand war einfach nicht wirklich geeignet, ich konnte keine Nähe zum Herrn empfinden und hoffe echt das noch irgendwie heute abend besser hin zu bekommen, weil mir meine täglichen Streicheleinheiten schon wichtig sind.
Bibellese: Wer hat es geahnt - Schlachter 2000 Version Neues Testament - was kommt vor dem Hebräerbrier - richtig der Brief von Paulus an Philemon, gefolgt von dem Brief von Paulus an Titus und dann? - richtig der 2. Brief des Paulus an Thimoteus.
Mir sind die letzten Tage schon verschiedene Dinge bewußt geworden und dafür bin ich doch sehr dankbar obwohl es erschreckend ist zu verstehen, dass als die Apostel und Jünger Jesu so langsam in die Jahre gekommen sind, bereits massive Probleme mit Irrlehre und komischen Gedanken in den Gemeinden verbreitet war. Ich meine das mag jetzt an der kernigen Schlachterversion liegen aber da steht im Titus tatsächlich ".... ihnen muß der Mund gestopft werden ...", ich meine das ist klar und hat nichts mit wir lieben einander zu Tode und feiern die ganze Zeit zu tun. Das ist kein charismatischer Wettbewerb im rumsäuseln, das ist eine klare Ansage - geh hin zu den Irrlehrern und stopfe ihnen das Maul, damit sie nicht noch mehr Schaden anrichten, das spricht echt für Paulus, wow so habe ich ihn noch nicht wahrgenommen.
Oh die Statusmeldung fehlt noch: - also ich habe hunger garkeine Frage, aber betäubt durch diverse Liter Tee spüre ich ihn nicht so sehr. Eine Erklärung für das von mir beschriebene Phänomen habe ich jetzt auch, Danke Achim und Rahel, also keine Manifestation des Heiligen Geistes, kommt vielleicht noch. Allgemein fühl ich mich so ein bisschen schlapp, aber nicht wirklich fertig, also wenn es so bleibt dann sehe ich kein Problem noch etwas über die 20 Prozent der geplanten Strecke zu kommen.
Noch etwas erstaunliches - mein Teevorrat geht langsam in die Knie, mittlerweile fange ich mit Kräutertees an, also ob das die Sache leichter macht weiß ich allerdings auch nicht.
Schwarztee - erledigt, sowohl der noch vom Gepa-Stand als auch der aus Sri Lanka ( der war wirklich gut)
Grüner Tee (ich glaub mit Jasmin), ging mir schon vor etwas längerem aus (den hab ich sehr geliebt)
Roibos mit Apfel und Mango (Geschenk von Mama), ist erledigt irgendwie war der Roibos wohl zu mächtig in der Mischung, zumindest konnte ich keinen konkreten Apfel oder Mango Geschmack feststellen.
Banana (Geschenk von Mama), ist erledigt und eigentlich auch nicht schade drum, denn die extreme Hagebuttenbasis dieses Tees übertünchte wirklich alles, also wenn der jeweils nach Bananen hätte schmecken wollen, dann wäre bestimmt ein anderes Mischungsverhältnis von Nöten gewesen.
Pina Colada (Geschenk von Mama), ging auch bereits drauf. Doch dafür, dass ich Kokos eigentlich nicht ab kann, kam der bei mir recht gut rüber. Also der Geruch ziemlich intensiv nach Kokos im Geschmack nussig, doch der hat mir von den Früchtetees bisher doch mit am besten gefallen.
Die restlichen Vorräte bestehen noch in verschiedenen Tees die meine Mutter mir zum Geschenk machte also das nächste was ich mir durchziehe wird wahrscheinlich die Hausmischung sein, was ein Kräutertee ist, danach Pfirsich Sahne, den Stelle ich mir persönlich sehr lecker vor, dann hab ich noch eine Großpackung japanischen Tee geschenkt bekommen, Erdbeeren und Kiwis auf Basis von grünem Tee, ich glaub das ist nen Pfund also das wird wohl noch ne Weile halten, danach gehts dann mit den Elendsbeständen des Freaks weiter: Beuteltees verschiedene Sorten, hauptsächlich Kamille, wenn die mein Mitbewohner bis dahin nicht weggeschnauft hat, was er aber eigentlich gerne darf.
Ach ja und dann gibt es noch irgendwann ein Experiment - Mate Tee, ich hab keine Ahnung wie der knallt und wie man den sich am besten reinzieht - im Zweifelsfall durch die Pfeife.
Soviel für jetzt
bis bald Mal wieder
ich mach jetzt wo es gerade Mal nicht regnet einen Spaziergang nach Herrnhut
Solong
berney
Sonntag, 17. Juni 2007
Der siebte Tag ...
... auferstanden aus Ruinen und dem Fortschritt zugewandt - ach nein das war nicht der Auferstehungschoral der ging dann doch wohl eher - auferstanden, auferstanden .....
meinem morbiden Humor könnt ihr schon entnehmen, dass es mir nicht gut geht - nein ich fühle mich klasse.
Ein heimlicher Blick auf die Waage verriet mir, daß die Leichtigkeit, die ich gerade fühle auch tatsächlich was damit zu tun hat, daß der Freak nur noch ein Gewicht von 105 kg hat. Juhu, zwar weiß ich, daß ich den Gewichtsverlust nach Beendigung der Fastenzeit enorm schnell wieder drauf habe, wenn nicht sogar noch viel mehr, aber dennoch erfreut es mich und meine geschundenen Knochen, daß meine Oberschenkel nicht mehr so massiv aneinander reiben und damit hinsichtlich des heißen Wetters wirkliche Erleichterung statt findet.
Obendrein wurde ich heute Zeuge eines aus meiner Sicht schier unmöglichen Verhaltens meines Gedärms - Stuhlgang am siebenten Tag ohne Nahrung, das geht meines Verständnisses nach garnicht und was noch besser ist, als der ziemlich schmierige Anfang, nach einem Spaziergang zum Schloss, wo ich jetzt sitze und diesen Post verfasse, überkam mich tatsächlich ein Anfall von Diaröh, also das erklär mir Mal jemand, der sich damit auskennt, bis das geschieht tu ich es einfach als anatomische Anomalität ab oder ein Wunder halt.
OK durch die Schmerzen des Vortags bedingt habe ich eventuell das Fasten indirekt gebrochen, wobei ich denke mich noch im grünen Bereich zu bewegen, aber ich wußte mir nicht anders zu helfen als meinen Flüssigkeitspegel außer mit 4,5 Liter Roibostee, auch noch mit 0,4 Liter KiBa, 0,8 Liter Tonic Water, einem Glas Schwarztee mit 3 Stück Zucker (Freak schämt sich wegen dem Zucker, aber das Zeug geht nicht pur runter) und einer Tasse ca. 0,2l Brühe ergänzt.
Heute habe ich schon diverse Tassen Kaffee getrunken, was natürlich meinen äußerst euphorischen Zustand auch erklären kann. Aber ich glaube die Leichtigkeit, die in mir Raum nimmt ist was göttliches. Keine Ahnung warum, habe auch kein besonderes Wort bekommen, aber ich hab es deutlich beim Spaziergang durch den Wald zum Schloss gemerkt, da ist irgendwie so eine neue Lust, so ein unerklärlicher Drang zu Singen und wenn ich die Möglichkeit dazu fände womöglich noch zu Tanzen, als ob ich mich gerade Mal wieder total verknallt hätte, ich weiß nicht wirklich was gerade abgeht, aber ich finde es irgendwie total geil. Sollte das allerdings aufkeimender Wahnsinn sein, dann will ich dauerhaft durchknallen.
Gebetsleben: permanent eigentlich ohne dabei besonders lange und intensive Anstrengungen, wie in den ersten Tagen unternehmen zu müssen, bin irgendwie garnicht wirklich da und verspüre irgendwie garkein Bedürfnis von dem Tripp wieder runter zu kommen.
Bibellese: Hebräer Brief
Außerdem: Gottesdienstbesuch in der Brüdergemeine, weil heute ökumenischer Gottesdienst, anläßlich des Stadtfestes war, das findet im Gedenken des ersten gefällten Baumes für die Errichtung von Herrnhut im Jahre 1722 statt und einen Gedenkstein wollen sie auch noch dafür legen, also wir als Jesusfreaks könnten da auch Mal intensiv darüber nachdenken unsere Durchbrüche zu katalogisieren und zu feiern.
Ja ich weiß der Post ist zu lang und für viele von Euch wahrscheinlich zu anstößig, aber nochmals in Kürze ich fühle mich richtig gut und kann nur hoffen, daß dieser Ausnahmezustand zum Normalzustand wird, weil ich wirklich das Gefühl habe endlich einem wirklichen Durchbruch näher zu kommen, auch wenn ich noch absolut nicht sehen kann in welche Richtung mich dieser treiben wird.
Seid fettestens gesegnet meine Geliebten
Shalom
berney
meinem morbiden Humor könnt ihr schon entnehmen, dass es mir nicht gut geht - nein ich fühle mich klasse.
Ein heimlicher Blick auf die Waage verriet mir, daß die Leichtigkeit, die ich gerade fühle auch tatsächlich was damit zu tun hat, daß der Freak nur noch ein Gewicht von 105 kg hat. Juhu, zwar weiß ich, daß ich den Gewichtsverlust nach Beendigung der Fastenzeit enorm schnell wieder drauf habe, wenn nicht sogar noch viel mehr, aber dennoch erfreut es mich und meine geschundenen Knochen, daß meine Oberschenkel nicht mehr so massiv aneinander reiben und damit hinsichtlich des heißen Wetters wirkliche Erleichterung statt findet.
Obendrein wurde ich heute Zeuge eines aus meiner Sicht schier unmöglichen Verhaltens meines Gedärms - Stuhlgang am siebenten Tag ohne Nahrung, das geht meines Verständnisses nach garnicht und was noch besser ist, als der ziemlich schmierige Anfang, nach einem Spaziergang zum Schloss, wo ich jetzt sitze und diesen Post verfasse, überkam mich tatsächlich ein Anfall von Diaröh, also das erklär mir Mal jemand, der sich damit auskennt, bis das geschieht tu ich es einfach als anatomische Anomalität ab oder ein Wunder halt.
OK durch die Schmerzen des Vortags bedingt habe ich eventuell das Fasten indirekt gebrochen, wobei ich denke mich noch im grünen Bereich zu bewegen, aber ich wußte mir nicht anders zu helfen als meinen Flüssigkeitspegel außer mit 4,5 Liter Roibostee, auch noch mit 0,4 Liter KiBa, 0,8 Liter Tonic Water, einem Glas Schwarztee mit 3 Stück Zucker (Freak schämt sich wegen dem Zucker, aber das Zeug geht nicht pur runter) und einer Tasse ca. 0,2l Brühe ergänzt.
Heute habe ich schon diverse Tassen Kaffee getrunken, was natürlich meinen äußerst euphorischen Zustand auch erklären kann. Aber ich glaube die Leichtigkeit, die in mir Raum nimmt ist was göttliches. Keine Ahnung warum, habe auch kein besonderes Wort bekommen, aber ich hab es deutlich beim Spaziergang durch den Wald zum Schloss gemerkt, da ist irgendwie so eine neue Lust, so ein unerklärlicher Drang zu Singen und wenn ich die Möglichkeit dazu fände womöglich noch zu Tanzen, als ob ich mich gerade Mal wieder total verknallt hätte, ich weiß nicht wirklich was gerade abgeht, aber ich finde es irgendwie total geil. Sollte das allerdings aufkeimender Wahnsinn sein, dann will ich dauerhaft durchknallen.
Gebetsleben: permanent eigentlich ohne dabei besonders lange und intensive Anstrengungen, wie in den ersten Tagen unternehmen zu müssen, bin irgendwie garnicht wirklich da und verspüre irgendwie garkein Bedürfnis von dem Tripp wieder runter zu kommen.
Bibellese: Hebräer Brief
Außerdem: Gottesdienstbesuch in der Brüdergemeine, weil heute ökumenischer Gottesdienst, anläßlich des Stadtfestes war, das findet im Gedenken des ersten gefällten Baumes für die Errichtung von Herrnhut im Jahre 1722 statt und einen Gedenkstein wollen sie auch noch dafür legen, also wir als Jesusfreaks könnten da auch Mal intensiv darüber nachdenken unsere Durchbrüche zu katalogisieren und zu feiern.
Ja ich weiß der Post ist zu lang und für viele von Euch wahrscheinlich zu anstößig, aber nochmals in Kürze ich fühle mich richtig gut und kann nur hoffen, daß dieser Ausnahmezustand zum Normalzustand wird, weil ich wirklich das Gefühl habe endlich einem wirklichen Durchbruch näher zu kommen, auch wenn ich noch absolut nicht sehen kann in welche Richtung mich dieser treiben wird.
Seid fettestens gesegnet meine Geliebten
Shalom
berney
Der sechste Tag ...
... Leiden eines Freaks, Selbstzweifel, Gedanken der Niederlage
diesen Post verfasse ich erst am Sonntag, weil ich am Samstag dazu garnicht im Stande gewesen wäre, ich war irgendwie nicht ganz fit
gesundheitlich: hämmernde Kopfschmerzen, Druck hinter beiden Augen, Ohrensaussen oder sowas ähnliches, mein Blutdruck war bestimmt irgendwo wo er nicht wirklich hingehört, also entweder im Keller oder über den Wolken, egal mein Kreislauf war Mal richtig schlecht.
moralisch: war ich sehr stark versucht aufzugeben. Mir gingen ständig Gedanken derart durch den Kopf - "Du mußt diese Schmerzen nicht haben, obendrein bist Du selbst schuld daran, daß Du sie hast, also iss was und halt die Fresse". Ich habe diesem inneren Zwang der besten Falls vom Fleisch kam, nicht nachgegeben.
seelisch: war ich doch mehr als ich dachte von verschiedenen Dingen mitgenommen, da war einfach nicht viel für mich drin, ich fühlte diese innere nicht nur körperliche Müdigkeit, ich hatte auch keinen vernünftigen Zugang zum Gebet, nein diesen Samstag muß ich einfach abhaken unter der Rubrik abgekackt.
Bibellese: mit Müh und Not den 1. Petrus - Brief und naja mitten in der Nacht dann den Jakobus Brief
Ein Besuch im Döner konnte mich dann auch nicht wirklich erbauen - habt ihr eigentlich eine Vorstellung wie weit man geschnittene Zwiebeln riechen kann, wenn man vor einer Speisentheke steht, also gestern echt ungelogen konnte ich bald jedes Gemüse was da lag riechen - oh welche Pein in meinem Gebein.
Formel1 war dann auch nicht erbaulich, das heißt nein in all dem Übel gibt es was faszinierendes für mich Stefan oder Sebastian Vettel - geil auf Anhieb 5. Startplatz.
Solong
berney
diesen Post verfasse ich erst am Sonntag, weil ich am Samstag dazu garnicht im Stande gewesen wäre, ich war irgendwie nicht ganz fit
gesundheitlich: hämmernde Kopfschmerzen, Druck hinter beiden Augen, Ohrensaussen oder sowas ähnliches, mein Blutdruck war bestimmt irgendwo wo er nicht wirklich hingehört, also entweder im Keller oder über den Wolken, egal mein Kreislauf war Mal richtig schlecht.
moralisch: war ich sehr stark versucht aufzugeben. Mir gingen ständig Gedanken derart durch den Kopf - "Du mußt diese Schmerzen nicht haben, obendrein bist Du selbst schuld daran, daß Du sie hast, also iss was und halt die Fresse". Ich habe diesem inneren Zwang der besten Falls vom Fleisch kam, nicht nachgegeben.
seelisch: war ich doch mehr als ich dachte von verschiedenen Dingen mitgenommen, da war einfach nicht viel für mich drin, ich fühlte diese innere nicht nur körperliche Müdigkeit, ich hatte auch keinen vernünftigen Zugang zum Gebet, nein diesen Samstag muß ich einfach abhaken unter der Rubrik abgekackt.
Bibellese: mit Müh und Not den 1. Petrus - Brief und naja mitten in der Nacht dann den Jakobus Brief
Ein Besuch im Döner konnte mich dann auch nicht wirklich erbauen - habt ihr eigentlich eine Vorstellung wie weit man geschnittene Zwiebeln riechen kann, wenn man vor einer Speisentheke steht, also gestern echt ungelogen konnte ich bald jedes Gemüse was da lag riechen - oh welche Pein in meinem Gebein.
Formel1 war dann auch nicht erbaulich, das heißt nein in all dem Übel gibt es was faszinierendes für mich Stefan oder Sebastian Vettel - geil auf Anhieb 5. Startplatz.
Solong
berney
Freitag, 15. Juni 2007
Der fünfte Tag ...
... war bestimmt kein Leichter
und fing damit an, daß ich nach dem offenen Abend gestern abend heute morgen nicht aus der Hüfte kam. Müdigkeit maltretiert mich schon den ganzen Tag, hinzukommen Kopfschmerzen und Druck hinterm linken Auge. Langsam komme ich zu der Erkenntnis, daß diese Woche für den freak wohl doch eher anstrengend war, aber hat sie desswegen das Ziel erfüllt .... ?
... ich weiß es nicht.
Meine heutige Bibellese bestand im 2. Petrus Brief, der mir richtig schön vor Augen führte, daß das einzige was in schwierigen Situationen hilft, dranbleiben ist. Überhaupt hat diese Woche mich wieder verstärkt zum Bibellesen gebracht, was auf jeden Fall ein ganz großes Plus ist.
Meine persönliche Gebetszeit in der Mittagspause, anstelle einer richtig schönen Gemüsesuppe mit ordentlich Rosenkohl drin, war bedingt durch diverse äußere Umstände ziemlich einseitig, was mir aber öfters passiert. Aber Jammern, Schluchzen und Klagen vor dem Herrn ist auch gelegentlich in Ordnung und eigentlich gehe ich davon aus, dass ER solche Sitzungen auch aushält. Den anderen Teil verbrachte ich in Fürbitte für verschiedene Anliegen.
Auch heute wurde es mir geschenkt, daß die Arbeit recht gut und überwiegend komplikationsfrei verlief, langsam wird mir das unheimlich.
Auf die Woche zurück blickend, muß ich feststellen, dass sie mir eigentlich zu voll gestopft war, zuviele Möglichkeiten sich direkt oder indirekt abzulenken, was für diese spezielle Zeit entgegen meinem Vorhaben ist. Nein nicht alle Aktivitäten sind schlecht, eigentlich waren es nur sehr vernünftige und zum Teil sogar möglicherweise wichtige Dinge, aber was ich wollte war ein Maximum an Intimität mit Gott und dafür waren sie halt nicht hilfreich.
Wochenrückblick:
Montag: Arbeit - abends Vortrag über Islam - ich kannte zwar vieles schon, dennoch hat es mich gefreut, daß Jonathan L. endlich Mal einen vernünftigen Vortrag zustande gebracht hat, aus seinen Reisen und Erfahrungen.
Dienstag: Arbeit - abends Selbsthilfegruppe bei der Diakonie - im Nachhinein ärgere ich mich darüber, daß ich dort überhaupt hingehe, mir taugt weder der "therapeutische" Ansatz, noch die Art und Weise, geschweige denn die Ansichten des Gruppenleiters und der Gruppe. Ich hab mir das jetzt 3 Mal angesehen und ich denke ich werde in 14 Tagen eine Entscheidung treffen, ob ich das noch weiter betreibe oder ob ich mir lieber etwas geeigneteres suche.
Mittwoch: Arbeit - abends Pakistangebnet
Donnerstag: Arbeit - abends offener Abend. War nicht schlecht, für mich Mal wieder etwas sehr charismatisch, aber das macht ja nichts aus, freak muß sich ja nicht jeden Stiefel anziehen.
Freitag: Arbeit - und heute abend werde ich recht früh Feierabend machen, nämlich wie ich die Sache sehe in spätestens 30 Minuten. Dann bringe ich meiner Kollegin ihren Laptop, setze mich in den Döner und trinke ein Glas Tonic Water, eventuell auch Gingerale oder einen schönen türkischen Schwarztee, danach geh ich in meine Wohnung, rasiere mir den Schädel, nehme ein Entspannungsbad, versuche auf meinem überwiegend defekten Rechner eine Lobpreis-CD zum laufen zu bringen und schlafe hoffentlich recht früh ein und wenn alles so klappt wie ich mir das wünsche wird das mit einem Gefühl von göttlicher Gelassenheit und Frieden sein - ja und dann kommt bestimmt einer meiner Mitbewohner auf die Idee irgendetwas lautes zu machen oder anderweitig zu nerven, was dann wieder das Ende meiner Gelassenheit und meines Friedens signalisiert - naja so ist es halt
Mal was ganz anderes und wer diese Zeilen nicht versteht, der darf davon ausgehen, daß sie einfach nicht für ihn sind:
Ich bin bei Euch, ich stehe in dieser Angelegenheit mit Euch und hinter Euch. Ich werde diesen Kampf nicht aufgeben damit SEIN Wille geschehe. Leiten bedeuted leider auch Leiden und auf der geistigen Ebene Schläge einstecken für die Geleiteten. Ich bin Euch nach wie vor dankbar für Alles was ihr mir getan habt. Ihr habt meinen Weg geebnet und mich in ein neues Leben begleited und wenn jetzt Entscheidungen notwendig werden, was ich persönlich noch hoffe im Glauben abwenden zu können, dann werde ich diese dankbar, ohne Protest annehmen, weil wir Alle auf seinem Weg gehen. GOTT beschütze Deine und meine JESUSFREAKS. Amen
Ich hoffe das Wochenende zu überstehen und spätestens Montag abend wieder was zu posten, aber vielleicht ändere ich auch meine Wochenendsgewohnheiten.
Solong
berney
und fing damit an, daß ich nach dem offenen Abend gestern abend heute morgen nicht aus der Hüfte kam. Müdigkeit maltretiert mich schon den ganzen Tag, hinzukommen Kopfschmerzen und Druck hinterm linken Auge. Langsam komme ich zu der Erkenntnis, daß diese Woche für den freak wohl doch eher anstrengend war, aber hat sie desswegen das Ziel erfüllt .... ?
... ich weiß es nicht.
Meine heutige Bibellese bestand im 2. Petrus Brief, der mir richtig schön vor Augen führte, daß das einzige was in schwierigen Situationen hilft, dranbleiben ist. Überhaupt hat diese Woche mich wieder verstärkt zum Bibellesen gebracht, was auf jeden Fall ein ganz großes Plus ist.
Meine persönliche Gebetszeit in der Mittagspause, anstelle einer richtig schönen Gemüsesuppe mit ordentlich Rosenkohl drin, war bedingt durch diverse äußere Umstände ziemlich einseitig, was mir aber öfters passiert. Aber Jammern, Schluchzen und Klagen vor dem Herrn ist auch gelegentlich in Ordnung und eigentlich gehe ich davon aus, dass ER solche Sitzungen auch aushält. Den anderen Teil verbrachte ich in Fürbitte für verschiedene Anliegen.
Auch heute wurde es mir geschenkt, daß die Arbeit recht gut und überwiegend komplikationsfrei verlief, langsam wird mir das unheimlich.
Auf die Woche zurück blickend, muß ich feststellen, dass sie mir eigentlich zu voll gestopft war, zuviele Möglichkeiten sich direkt oder indirekt abzulenken, was für diese spezielle Zeit entgegen meinem Vorhaben ist. Nein nicht alle Aktivitäten sind schlecht, eigentlich waren es nur sehr vernünftige und zum Teil sogar möglicherweise wichtige Dinge, aber was ich wollte war ein Maximum an Intimität mit Gott und dafür waren sie halt nicht hilfreich.
Wochenrückblick:
Montag: Arbeit - abends Vortrag über Islam - ich kannte zwar vieles schon, dennoch hat es mich gefreut, daß Jonathan L. endlich Mal einen vernünftigen Vortrag zustande gebracht hat, aus seinen Reisen und Erfahrungen.
Dienstag: Arbeit - abends Selbsthilfegruppe bei der Diakonie - im Nachhinein ärgere ich mich darüber, daß ich dort überhaupt hingehe, mir taugt weder der "therapeutische" Ansatz, noch die Art und Weise, geschweige denn die Ansichten des Gruppenleiters und der Gruppe. Ich hab mir das jetzt 3 Mal angesehen und ich denke ich werde in 14 Tagen eine Entscheidung treffen, ob ich das noch weiter betreibe oder ob ich mir lieber etwas geeigneteres suche.
Mittwoch: Arbeit - abends Pakistangebnet
Donnerstag: Arbeit - abends offener Abend. War nicht schlecht, für mich Mal wieder etwas sehr charismatisch, aber das macht ja nichts aus, freak muß sich ja nicht jeden Stiefel anziehen.
Freitag: Arbeit - und heute abend werde ich recht früh Feierabend machen, nämlich wie ich die Sache sehe in spätestens 30 Minuten. Dann bringe ich meiner Kollegin ihren Laptop, setze mich in den Döner und trinke ein Glas Tonic Water, eventuell auch Gingerale oder einen schönen türkischen Schwarztee, danach geh ich in meine Wohnung, rasiere mir den Schädel, nehme ein Entspannungsbad, versuche auf meinem überwiegend defekten Rechner eine Lobpreis-CD zum laufen zu bringen und schlafe hoffentlich recht früh ein und wenn alles so klappt wie ich mir das wünsche wird das mit einem Gefühl von göttlicher Gelassenheit und Frieden sein - ja und dann kommt bestimmt einer meiner Mitbewohner auf die Idee irgendetwas lautes zu machen oder anderweitig zu nerven, was dann wieder das Ende meiner Gelassenheit und meines Friedens signalisiert - naja so ist es halt
Mal was ganz anderes und wer diese Zeilen nicht versteht, der darf davon ausgehen, daß sie einfach nicht für ihn sind:
Ich bin bei Euch, ich stehe in dieser Angelegenheit mit Euch und hinter Euch. Ich werde diesen Kampf nicht aufgeben damit SEIN Wille geschehe. Leiten bedeuted leider auch Leiden und auf der geistigen Ebene Schläge einstecken für die Geleiteten. Ich bin Euch nach wie vor dankbar für Alles was ihr mir getan habt. Ihr habt meinen Weg geebnet und mich in ein neues Leben begleited und wenn jetzt Entscheidungen notwendig werden, was ich persönlich noch hoffe im Glauben abwenden zu können, dann werde ich diese dankbar, ohne Protest annehmen, weil wir Alle auf seinem Weg gehen. GOTT beschütze Deine und meine JESUSFREAKS. Amen
Ich hoffe das Wochenende zu überstehen und spätestens Montag abend wieder was zu posten, aber vielleicht ändere ich auch meine Wochenendsgewohnheiten.
Solong
berney
Donnerstag, 14. Juni 2007
der vierte Tag ...
... und ich komm mir überhaupt nicht heldenhaft vor
davon einmal abgesehen, daß es auch bestimmt keiner Heldentat bedarf, 3 bis 4 Tage nichts zu essen und außer Tee und Kaffee nichts zu trinken, bis auf einmal ein Glas Tonic Water.
Es ist nichts im Vergleich zum Vorhaben (wir bewegen uns unterhalb von 10 Prozent, das ist jämmerlich, aber zum Glück gehts hier auch nicht um einen dieser kranken Modetrends und auch nicht um Hochleistungssport)
Meine heutige Bibellese umfasste - wer hats bereits geahnt - Brief des Judas, 3. 2. und1. Johannes, richtig in der Schlachterversion, damit ich nochmal richtiges Deutsch lerne.
Meine persönliche Gebetszeit anstelle des Mittagessens war leider nicht besonders erfolgreich, zumindest nicht ergebnisorientiert. Ja ich empfand soetwas wie inneren Frieden, aber das mag eventuell auch daran liegen, dass ich schlicht eingeschlafen oder zumindest weggedöst bin.
Das Wetter macht mich doch ziemlich fertig, also hier in der Gegend haben wir permanent mindestens 26 Grad und häufig wirds mehr. Angesichts dieser Tatsache war der Regen in der Mittagszeit ein Segen, es wurde zumindest etwas kühler und die drückende, schwüle Atmosphäre wurde dadurch auch besser.
Eine positive Feststellung zur Zeit, die ich gerade durchlebe ist, daß ich erstens bisher in der Erfüllung meiner Aufgaben absolut nicht behindert bin und 2. lange noch nicht so aggressiv bin, als ich eigentlich erwartet hätte. Eine weitere positive Feststellung besteht darin, daß ich als Nebeneffekt ein anderes Thema in den Griff zu bekommen scheine, was ich mir eigentlich garnicht vorgenommen hatte, aber wenns so klappen sollte bin ich natürlich sehr dankbar darüber.
Ruhe hat man im Schloss leider niergends und zu keiner Zeit, daher bin ich grad auch wirklich sehr abgelenkt und das bringt mich unmittelbar an meinen wundesten Punkt - Geduld und Langmut, Nachsicht mit anderen, nein ich bin und war noch nie besonders freundlich und die Liebe in Personalunion bin ich auch nicht, schade zwar aber hier sehe ich noch keine Besserung in Sichtweite.
Überhaupt geht mir langsam meine persönliche Gelassenheit flöten. Ist aber auch wahr, als ob hier jeder willentlich, absichtlich gegen mich arbeitet. Es scheint so als ob es immer dann Chips und Flips und Salzgebäck zur Kaffeepause gibt, wenn ich mir vorgenommen habe zu fasten. Ausgerechnet in der Woche gibt es dann im Normalfall Eis oder Schokolade für die Mitarbeiter, unnötig zu erwähnen, dass es das beste Essen immer dann gibt, wenn ich daran nicht vorhabe teilzunehmen - kurz es nervt mich, das letzte Mal hab ich mich Anfangs des Jahres bei meinem ersten Entzug vom Nikotin diesen Jahres so mieß und übellaunig gefühlt. Ja man muß auch gönnen können, aber ehrlich mir fällts bereits jetzt schon sehr schwer während mein Magen mit komischen Geräuschen auf sich aufmerksam macht.
Also was mir eigentlich schon seit längerer Zeit, aber seit gestern abend im besonderen durch den Kopf geht ist die manchmal doch wohl recht minimalisierende Formulierungsweise der Bibel:
" Jesus ging in die Wüste um verführt zu werden. Nachdem er 40 Tage und Nächte gefastet hatte, hatte er hunger" - Ähm Momentchen Mal - ich habe nach 3 Tagen und ca. 20 Stunden Hunger und weil ich zu wenig trinke auch Durst und das Gefühl langsam zu vertrocknen, was Jesus da gefühlt haben muß kann ich noch garnicht ermessen, das hat wahrscheinlich mit Hunger nicht mehr viel zu tun, das wird sich doch wohl eher in der Region "und wahr schier wahnsinnig vor Hunger, konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen, hätte eigentlich längst künstlich ernährt werden müssen" bewegen - also ich bin echt gespannt ob ich da überhaupt noch hinkomme - meine derzeitige Moral läßt sich schon fast nicht mehr disziplinieren.
Aber ja ich bin einfach gespannt, welche Erkenntnisse noch auf mich warten.
Gruß an Alle, die hier diesen Blog lesen und mir verbunden sind - Danke für Euer Gebet und auch für Euere Unterstützung.
fetten Segen
berney
davon einmal abgesehen, daß es auch bestimmt keiner Heldentat bedarf, 3 bis 4 Tage nichts zu essen und außer Tee und Kaffee nichts zu trinken, bis auf einmal ein Glas Tonic Water.
Es ist nichts im Vergleich zum Vorhaben (wir bewegen uns unterhalb von 10 Prozent, das ist jämmerlich, aber zum Glück gehts hier auch nicht um einen dieser kranken Modetrends und auch nicht um Hochleistungssport)
Meine heutige Bibellese umfasste - wer hats bereits geahnt - Brief des Judas, 3. 2. und1. Johannes, richtig in der Schlachterversion, damit ich nochmal richtiges Deutsch lerne.
Meine persönliche Gebetszeit anstelle des Mittagessens war leider nicht besonders erfolgreich, zumindest nicht ergebnisorientiert. Ja ich empfand soetwas wie inneren Frieden, aber das mag eventuell auch daran liegen, dass ich schlicht eingeschlafen oder zumindest weggedöst bin.
Das Wetter macht mich doch ziemlich fertig, also hier in der Gegend haben wir permanent mindestens 26 Grad und häufig wirds mehr. Angesichts dieser Tatsache war der Regen in der Mittagszeit ein Segen, es wurde zumindest etwas kühler und die drückende, schwüle Atmosphäre wurde dadurch auch besser.
Eine positive Feststellung zur Zeit, die ich gerade durchlebe ist, daß ich erstens bisher in der Erfüllung meiner Aufgaben absolut nicht behindert bin und 2. lange noch nicht so aggressiv bin, als ich eigentlich erwartet hätte. Eine weitere positive Feststellung besteht darin, daß ich als Nebeneffekt ein anderes Thema in den Griff zu bekommen scheine, was ich mir eigentlich garnicht vorgenommen hatte, aber wenns so klappen sollte bin ich natürlich sehr dankbar darüber.
Ruhe hat man im Schloss leider niergends und zu keiner Zeit, daher bin ich grad auch wirklich sehr abgelenkt und das bringt mich unmittelbar an meinen wundesten Punkt - Geduld und Langmut, Nachsicht mit anderen, nein ich bin und war noch nie besonders freundlich und die Liebe in Personalunion bin ich auch nicht, schade zwar aber hier sehe ich noch keine Besserung in Sichtweite.
Überhaupt geht mir langsam meine persönliche Gelassenheit flöten. Ist aber auch wahr, als ob hier jeder willentlich, absichtlich gegen mich arbeitet. Es scheint so als ob es immer dann Chips und Flips und Salzgebäck zur Kaffeepause gibt, wenn ich mir vorgenommen habe zu fasten. Ausgerechnet in der Woche gibt es dann im Normalfall Eis oder Schokolade für die Mitarbeiter, unnötig zu erwähnen, dass es das beste Essen immer dann gibt, wenn ich daran nicht vorhabe teilzunehmen - kurz es nervt mich, das letzte Mal hab ich mich Anfangs des Jahres bei meinem ersten Entzug vom Nikotin diesen Jahres so mieß und übellaunig gefühlt. Ja man muß auch gönnen können, aber ehrlich mir fällts bereits jetzt schon sehr schwer während mein Magen mit komischen Geräuschen auf sich aufmerksam macht.
Also was mir eigentlich schon seit längerer Zeit, aber seit gestern abend im besonderen durch den Kopf geht ist die manchmal doch wohl recht minimalisierende Formulierungsweise der Bibel:
" Jesus ging in die Wüste um verführt zu werden. Nachdem er 40 Tage und Nächte gefastet hatte, hatte er hunger" - Ähm Momentchen Mal - ich habe nach 3 Tagen und ca. 20 Stunden Hunger und weil ich zu wenig trinke auch Durst und das Gefühl langsam zu vertrocknen, was Jesus da gefühlt haben muß kann ich noch garnicht ermessen, das hat wahrscheinlich mit Hunger nicht mehr viel zu tun, das wird sich doch wohl eher in der Region "und wahr schier wahnsinnig vor Hunger, konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen, hätte eigentlich längst künstlich ernährt werden müssen" bewegen - also ich bin echt gespannt ob ich da überhaupt noch hinkomme - meine derzeitige Moral läßt sich schon fast nicht mehr disziplinieren.
Aber ja ich bin einfach gespannt, welche Erkenntnisse noch auf mich warten.
Gruß an Alle, die hier diesen Blog lesen und mir verbunden sind - Danke für Euer Gebet und auch für Euere Unterstützung.
fetten Segen
berney
Mittwoch, 13. Juni 2007
Der dritte Tag ...
... und siehe er ist gut
körperliche Verfassung: ich würde sagen ganz Ok, müde zwar und empfindlich, aber sonst doch erstaunlich gut
seelische Verfassung: nicht unbedingt schlecht, empfinde so etwas wie eine angespannte oder auch nervöse Gelassenheit
Tagesbericht: Bibellese - Johannes Offenbarung in der Schlachterversion - beendet
- Morgengebet für die Türkei und die Christen in der Türkei, sowie mehr Missionare etc. verlief erstaunlich emotional für mich, weiß nicht vielleicht ist es an der Zeit einen Einsatz dorthin zu organisieren, eventuel ist es auch an der Zeit die Stätten der Urgemeinde nicht länger dem Feind zu überlassen
- persönliche Gebetszeit statt Mittagessen brachte mir heute den Gedanken von Dankbarkeit in den Sinn, was in sofern merkwürdig ist, daß ich diese Haltung gestern abend in der Selbsthilfegruppe der Diakonie habe doch eher sehr vermissen lassen.
- was mir persönlich immer wichtiger wurde und wird in meinen Gedanken während des Tages ist - Echtheit, Wahrheit, Aufrichtigkeit
Ebenso ist es für mich zur Zeit eher erstaunlich, dass im Gegensatz zu früheren, intensiven Gebets- und Fastenzeiten bisher kein Gedanke wegen Liebe oder Barmherzigkeit hochgekommen ist. Auch stellt sich bei mir zwar während der Mittagspausengebetszeit öfters ein sehr behagliches Gefühl ein, aber es ist irgendwie nicht so wie früher, schön zwar, aber längst nicht das Maximale.
Soviel für heute, bin derzeit nicht so klar organisiert wie sonst, zu viele ansich wirre Gedanken, die sich einfach nicht schlüssig formulieren lassen.
Seid gesegnet und vergesst nicht für mich zu beten
berney
körperliche Verfassung: ich würde sagen ganz Ok, müde zwar und empfindlich, aber sonst doch erstaunlich gut
seelische Verfassung: nicht unbedingt schlecht, empfinde so etwas wie eine angespannte oder auch nervöse Gelassenheit
Tagesbericht: Bibellese - Johannes Offenbarung in der Schlachterversion - beendet
- Morgengebet für die Türkei und die Christen in der Türkei, sowie mehr Missionare etc. verlief erstaunlich emotional für mich, weiß nicht vielleicht ist es an der Zeit einen Einsatz dorthin zu organisieren, eventuel ist es auch an der Zeit die Stätten der Urgemeinde nicht länger dem Feind zu überlassen
- persönliche Gebetszeit statt Mittagessen brachte mir heute den Gedanken von Dankbarkeit in den Sinn, was in sofern merkwürdig ist, daß ich diese Haltung gestern abend in der Selbsthilfegruppe der Diakonie habe doch eher sehr vermissen lassen.
- was mir persönlich immer wichtiger wurde und wird in meinen Gedanken während des Tages ist - Echtheit, Wahrheit, Aufrichtigkeit
Ebenso ist es für mich zur Zeit eher erstaunlich, dass im Gegensatz zu früheren, intensiven Gebets- und Fastenzeiten bisher kein Gedanke wegen Liebe oder Barmherzigkeit hochgekommen ist. Auch stellt sich bei mir zwar während der Mittagspausengebetszeit öfters ein sehr behagliches Gefühl ein, aber es ist irgendwie nicht so wie früher, schön zwar, aber längst nicht das Maximale.
Soviel für heute, bin derzeit nicht so klar organisiert wie sonst, zu viele ansich wirre Gedanken, die sich einfach nicht schlüssig formulieren lassen.
Seid gesegnet und vergesst nicht für mich zu beten
berney
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