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Mittwoch, 19. März 2008

...Fastenzeitreport - ein Ende mit Schrecken ...

so meine lieben leser dann gibt es hier mal die abrechnung meiner diesjährigen fastenzeit

- das erste was auffällt wir haben noch nicht ostern - fazit der freak hat abgebrochen
- mir persönlich fällt mal wieder nicht viel zu mir ein, außer dass ich es nächstes jahr besser anstellen möchte

eine bilanz:
- gelungen ist mir über weite strecken nicht zu essen, immerhin 39 tage mit einem ausrutscher am 12ten, als ich mir etwas schokolade gegönnt habe, am 19ten tag, der mein geburtstag war und ich abends von kollegen mit leckerem dipp überrascht worden bin dem ich einfach nicht wiederstehen konnte, am 25ten tag als mir ein paar tortilla chips in den weg gelaufen sind und am 39ten tag als ich realisierte, dass ich mich nicht auf die gleiche stufe wie mein herrgott stellen möchte.

- nicht gelungen ist es mir die einheitsübersetzung von deckel zu deckel zu lesen, genauer gesagt bin ich bei exodus 12 stecken geblieben, fazit diese geistliche übung verlief jämmerlich

- nicht gelungen ist es mir meine raucherei in den griff zu bekommen, auch nicht meinen kaffeekonsum oder meine affinität für schwarztee

- gelungen ist mir etwas an fahrt in geistlichen themen auf zu nehmen, immerhin engagiere ich mich jetzt in der feien jugendarbeit im t´n´t in zittau, bin mit nicole und timon zu einem guten team zusammen gewachsen, habe angefangen geistliche kriegsführung, fürbitte und freisetzungsgebet verstärkter zu praktizieren

- jesus hat mir einiges über mich selbst offenbart, viele dinge an denen ich weiter arbeiten kann, darf und muss, aber für die ich auch viel gnade zu erwarten habe

so und nun noch eine erklärung warum ich gefastet habe - wir hatten teams auf dem feld, die heute und morgen berichten werden - das wird äußerst spannend und bestimmt auch sehr segensreich für alle beteiligten

ach herje warum "ein ende mit schrecken" - ganz einfach, weil der freak unbeherrscht, verfressen und blöd ist und sich desshalb magen, darm und arsch ruiniert hat - diese schmerzen sind wesentlich schlimmer als alles was ich beim fasten erlebt habe, hoffentlich geht das bald vorbei - seit samstag esse ich wieder, seit sonntag leide ich - großartig, das muss unser herr jesus besser gemacht haben.

Mittwoch, 5. März 2008

...es geht - muss ja irgendwie ...

... hier steh ich nun
... ich armer tor
... und bin so klug
... als je zuvor

wow, ich merke deutlich ich muss mal wieder was schreiben, aber irgendwie macht alles gerade wirklich wenig sinn und wirklich viel neues gibt es ja nun auch nicht

nicht dass nichts passiert wäre, aber wie soll freak das bitte richtig formulieren

bezüglich fastenzeit:

ja ich bin noch dabei, mein gewicht scheint irgendwo kurz unter 90 kg zu stagnieren, was mich irgendwie wundert weil das schon seit tagen der fall ist, auf der anderen seite weiss ich aus erfahrung, dass das eben manchmal so ist.

arbeitstechnisch gibt es nichts neues, leider. ich hänge nach wie vor in den ringen, kämpfe darum nicht unter zu gehen und besserung sehe ich auch nicht wirklich in sichtweite, daher kämpfen, kämpfen, kämpfen und den sieg des siegers in anspruch nehmen, wird schon irgendwie, irgendwann werden.

bezüglich meines 35ten geburtstag werde ich mir noch selbst ein lang anhaltendes geschenk machen und hoffe damit nicht zu viel ärger zu verursachen und selbst wenn, was muss das muss.

im april plane ich das welc "western europian leadership consultation" in holland, in delden zu besuchen, finanzierung ist etwas fraglich, nutzen weiss ich nicht, ist aber bestimmt eine ziemlich coole angelegenheit sich mal mit großen visionen auseinander zu setzen - was das mit mir zu tun hat werde ich hoffentlich vor ort erfahren, sonst wird es halt ne nette abwechslung für so zwischendurch.

dart-technisch geht die liga dieses wochenende wieder los. ich bin nicht gesetzt, muss mich aber für einen möglichen einsatz sowohl am freitag als auch am samstag zur verfügung halten, schaun wir mal was da letztendlich bei rauskommt, habe keine ahnung ob nachmeldungen noch am spieltag gestattet sind oder nicht.

seit 2 wochen bin ich montags wieder im aussendienst - juhu - offene jugendarbeit im t`n`t.
hatte bisher die möglichkeit jedes mal was aus meinem leben zu erzählen und längere gespräche mit jugendlichen zu führen - ist für mich eine ziemlich spannende, herausfordernde erfahrung, wofür ich viel gebet benötige, weil mir zittau spirituell doch sehr düster bis dunkel erscheint - will hier aber nicht zu sehr ins detail gehen. ich bin echt glücklich mit einem großartigen, kleinen, total hingegebenen team unterwegs zu sein, brauche nicht zu leiten, passe einfach rein, wir ergänzen uns und das alles obwohl ich meine kollegen vor den einsätzen nicht wirklich gut gekannt habe.

in nächster zeit finden noch verschiedene kick off veranstaltungen für allianzen und dienste statt. bin hin und her gerissen ob ich mich für die islam allianz zur verfügung stellen soll oder besser nicht. das thema interessiert mich, vom aufwand her lässt es sich bestimmt nicht reibunslos darstellen, die vorhandenen vorstellungen und visionen sind mir nicht im detail bekannt und treffen unter umständen meine vorstellungen und visionen überhaupt nicht, das problem wird nur sein, dass wahrscheinlich sämtliche arbeit im islamischen sektor über diese allianz laufen wird und somit kann ich entweder mitheulen oder dauerhaft meine ideen in diesem sektor zu arbeiten beerdigen - ich brauche gebet, weisheit und klarheit über gottes herz diesbezüglich.

gesundheitlich geht´s mir schon seit dem dartturnier am 23.02.08 nicht gut - ist wieder mein rücken, ein eingeklemmter nerv oder vielleicht doch noch schmerzen wegen meiner verschleppten erkältung, die ich auch nie auskuriert habe, die ist jetzt zwar vordergründig weg, aber ich weiß auch nicht.

das wetter ist hier einfach nur scheiss kalt und seit gestern abend äusserst ungemütlich

meine wohnung wird jetzt wohl doch noch renoviert, zumindest hat mein amerikanischer mitbewohner jetzt mal initiative ergriffen und letzten samstag damit angefangen die tapetenfetzen von den wänden zu machen, heute schau ich mir das projekt mal mit einer kollegin an um fest zu stellen, wie der hase wirklich läuft

so jetzt noch ein paar informationen raussuchen und dann ist schon wieder mitarbeitermeeting, wozu das jetzt auch schon wieder gut sein soll.

gestern kam ich nicht wirklich zum arbeiten wegen eines mitarbeiterseminars und terminen in löbau (einzelgespräch mit seelsorger und am abend dann selbsthilfegruppe) und heute gehen mir schon wieder diverse stunden mehr oder weniger sinnlos verloren, was soll da noch dabei raus kommen - jmem halt

bleibt mir gewogen
berney

Dienstag, 26. Februar 2008

...es gibt tage...

... da verliert man und es gibt tage, da gewinnt man auch nichts ...
... schöner mist - dumm gelaufen - weiter geht´s ...

hier noch auf die schnelle einen nachtrag zu meinem geburtstagswochenende:

- dart-turnier um den fun-house-wanderpokal war aus meiner sicht ein fiasko, wir belegten den 5ten von sieben plätzen, haben die meiste zeit durchwachsen gespielt, also nicht unbedingt schlecht, aber irgendwie ging uns letztlich doch immer das glück aus - fazit: teuer war´s und gebracht hat´s nichts, außer dass ich mir die nacht um die ohren geschlagen habe

- sonntag: meine geliebte famillie hat es sich nicht nehmen lassen mich vormittags, also mitten in der nacht anzurufen um mir zum geburtstag zu gratulieren, großartig ich kam so gegen 6.30 uhr ins bett, weil ich mir nach dem dartturnier auch noch den zu allem überfluss total beschissenen klitschko-kampf reingezogen habe

- sonntag abend: nur eine runde poker war ausgemacht und was passiert dann? - richtig raeann und ellise haben es sich nicht nehmen lassen mir eine party mit zu bringen, und das in der fastenzeit. ich habe natürlich total versagt und nach 18 tagen und 20 stunden mich nicht beherrschen können. damit steht schonmal fest, dass ich nochmals an die 40 tage ran muss, weil die will ich mindestens einmal schaffen, zum einen weil ich es meinem herrn versprochen habe und zum anderen weil ich es einfach wissen will, aus eigenem erfahren, "... und er hatte hunger" was das denn wirklich bedeutet.

- seit montag setze ich die fastenzeit fort, habe am abend eine jugendgruppe besucht, weil ich auch mal wieder ausserhalb vom büro arbeiten will, habe viel geredet, ob´s was bringt liegt nicht bei mir.

- heute nochmal eine aktion wegen meiner handgreiflichkeit, eine außerordentliche mitarbeiterversammlung mit öffentlicher darstellung der tatsache, dass wir uns gegenseitig vergeben haben, aus meiner sicht ein affentheater, aus sicht der anderen notwendig damit dem feind keine angriffspunkte übrig bleiben, so what ich hab´s überlebt und jetzt wird wohl endlich ruhe einkehren, naja nicht ganz, die leiterschaft will mir unbedingt noch mit meinem problem helfen - welches problem eigentlich?

- heute abend training im dartverein, werde nen kasten bier hinstellen dürfen, weil ich geburtstag hatte, wozu das auch immer gut sein soll, ist halt so - ich trink ja doch keins.

soviel für heute

ps: die party hat mir echt saumässig gefallen - musik von queen, tortilla chips und ein wahnsinns dipp

Freitag, 22. Februar 2008

... scheisse der freak wird alt ...

... diesmal aber wirklich

ralf ist weg und ich häng durch

was mir bisher noch zu glücken schien nämlich das gute darin zu erkennen, dass mir diese woche wirklich hilfe widerfahren ist, scheint sich jetzt total zu verkehren. die spendenbescheinigungen sind raus, die bank ist auf dem laufenden, die teams sind sofern genügend gelder vorhanden waren bestens versorgt, die umsatzsteuer für 2006 und ich vermute auch 2007 ist abgeführt, das alles trotz erkältung und elendigen kopfschmerzen, das sollte doch wohl eigentlich genug sein, aber nein ich fühle mich einfach nur schlapp, bin mit mir unzufrieden und kann mich dennoch nicht motivieren heute noch größere heldentaten in betracht zu ziehen.

seit langer zeit verspüre ich wieder ein massives hungergefühl und die fastenzeit ist gerade mal 16 tage und 17 stunden alt. rauchen aufhören wollt ich auch, nur vermute ich, bin ich gerade dabei mit dem aufhören auf zu hören, also gestern hab ich mir wieder eine schachtel gekauft und heute ist die schon wieder weg, das nervt mich total, wäre ja nur halb so schlimm, wenn ich, wenn ich kippen habe, vernünftig damit umgehen könnte und nicht eine nach der andern qualmen würde.

morgen in aller frühe habe ich versprochen ein paar leutchen nach varnsdorf zu bringen, wie es derzeit aussieht ist mal wieder nichts organisiert, hab aber echt nicht vor denen auch noch hinterher zu springen und hier den larry zu machen.

morgen abend wird der "fun-house"-wanderpokal in zittau ausgespielt und ich darf tatsächlich für rennersdorf offiziell an den start, bleibt nur zu hoffen, dass das alles auch so klappt, wie ich es mir vorstelle, wenn ich schon die ganze nacht drangeben muss.

naja und sontag dann das unvermeidbare, hoffentlich blärren sie mir dieses jahr nicht wieder die ohren voll, belagern mich an meinem freien wochenende und erwarten auch noch, dass ich mich darüber doch bitte schön auch noch freuen soll - ach scheisse, lasst mich doch einfach in meinem elend allein, lasst mich schlafen und geht mir nicht übermässig auf die nerven, dann komme ich montags hoffentlich wieder mit besserer laune zu mir

- älter, schon wieder älter, und älter und älter

niemand hält die zeit auf und keiner bringt die verschenkten jahre wieder zurück, alles hat seine zeit, wird schon nicht so schlimm werden - betet bitte denoch für mich - danke

Mittwoch, 20. Februar 2008

..fortschritte...

... aber das hat alles seinen preis - leider ...

es geht mir relativ gut
- habe kopfschmerzen
- bin erkältet oder verschnupft
- bin hungrig
- bin müde
- habe ausreichend bis zuviel stress


was erwarte ich eigentlich von mir, von anderen, von gott?
was darf ich eigentlich erwarten?

ich faste jetzt bereits seit 14 tagen und etwas über 13 stunden, natürlich ist mein körper ausgelaugt, kann ja auch garnicht anders sein. damit können immer mal wieder unangenehme nebenwirkungen einhergehen, wie z.b. müdigkeit, antriebslosigkeit, kopfschmerzen, zweifel, etc. etc. etc., daher mein fazit - es geht mir gut.

diese woche habe ich echt hilfe durch einen freiwilligen bänker aus nürnberg bekommen. das ist großartig, weil wirklich ergebnisse zu sehen sind, was meine laune langfristig gesehen bestimmt etwas aufhellen wird, aber bitte erwarte derzeit niemand von mir, dass ich in jubelarien ausbreche, dazu fühl ich mich einfach viel zu beschissen, allein schon wegen der erkältung.

- die spendenbescheinigungen für 2007 gingen gestern zur post, zumindet der größte teil, jetzt kommen halt noch die üblichen nachzügler und reklamationen, aber damit hat man ja immer noch monatelang zu kämpfen.

- die umsatzsteuer für 2006 wird wohl heute noch fertig - juhu - und für die gewerbesteuererklärungen 2005 und 2006 habe ich bereits eine fristverlängerung bis 31.03.08 rausschinden können, wenn doch nur die jahresabschlüsse entsprechend durch wären, aber das ist ja die krux an der ganzen geschichte, der personalwechsel beim steuerberater eben - scheisse da muss ich jetzt durch und irgendwie trifft es nicht gerade auf gegenliebe, wenn ich derzeit meine kolleginnen und kollegen buchstäblich in die wüste schicke, wenn sie etwas von mir wollen.

wie gesagt es geht mir gut - schöner wärs wenn ich mich dabei etwas besser fühlen würde

- bin jetzt endlich mit genesis fertig, das kann ja mal heiter werden, wenn das alles so langsam weiter geht.

naja was soll ich denn noch sagen homer simpson halt - ne

Donnerstag, 14. Februar 2008

... es wird härter - eine besondere einsamkeit ...

... legt sich auf mich und besteht im wesentlichen im erkennen, dass ich unbedeutsam bin, sich in wirklichkeit kein toter hund um mich schert, wahrscheinlich ist es sogar gut so.

also das positive vorne weg: ich faste noch und habe auch nicht nach 8 tagen und ca 19 stunden vor den kampf für gescheitert zu erklären - tatsache ist, dass es für mich seit heute morgen, also seit etwa 19 stunden wesentlich härter geworden ist, weil ich mich an ein versprechen gebunden sehe, keine kippen mehr zu kaufen und seit gestern hab ich halt keine mehr - nervt mich zwar, will aber die chance darin sehen, eventuell frei werden zu können und eventuell schaffe ich es dann auch frei zu bleiben, weiss ich noch nicht, keine ahnung - die sache mit dem fleisch eben - bin nur ein freak, kein besonders heiliger, kein überchrist, auch nicht der juniorchef.

zur zeit halte ich es im büro recht gut aus, wenig lärm, wenig los, die kollegen halten sich zurück, für die spendenbescheinigungen hab ich sogar von verschiedenen kolleginnen hilfe bekommen, bin auf die eine art echt glücklich darüber, weil das thema so vorwärts geht, auf die andere frustriert es mich auch, weil ich von allen freiwilligen bisher gehört habe, "ja gelegentlich ein bisschen was, gerne, aber nicht auf dauer, nein mein platz ist das nicht"

einen neuen rechner werde ich bekommen, juhu - ja mein schreibtisch wirkt endlich auch wieder etwas besser organisiert, was aber auch ein ziemlicher kampf war, egal was hilft es, musste ja sein, leider werden die arbeitsrückstände dadurch auch nur bedingt weniger und wir wollen nicht vergessen, dass wir immer noch im alten mandanten sind und eigentlich ein mandantenwechsel ansteht. der jahresabschluss ist noch nicht durch und obendrein wäre der eh für ein längst vergangenes jahr, von den anderen will ich echt nicht reden, ich habe noch nicht wirklich darüber nachgedacht wer die , wann machen soll.

ja das leben im blog wird auch immer flacher, leider stelle ich immer mehr fest, dass ich alleine zu sein scheine, wenige neue einträge und wenn überhaupt, sind die meisten davon ziemlich naja.

woran liegt das nur? - gibt es nichts neues? - keine zeit mehr? - keine lust mehr? - ist bloggen total out oder was? - der freak geht mir auf den sack! - dem sein gejammere in langform zieh ich mir doch nicht jedes mal rein! beim lesen dieses blogs wird man depressiv!

wie gesagt ich weiß es nicht und mach trotzdem mal weiter.

bis bald mal
berney

Sonntag, 10. Februar 2008

...soweit will ich nicht klagen ...

... fastenzeit, diesmal ganz klassisch seit mittwoch ...

mir geht es gut, der elendige hungerstuhl hat mich bisher nicht ereilt, übermäßig müde bin ich auch nicht, naja die nerven liegen halt etwas blank, aber das ist bei mir ja nichts besonderes.

startgewicht war diesmal 97,4 kg - tagesaktuelles gewicht dürfte sich bei 95 kg bewegen

geplante fastenzeit - der klassiker halt bis karfreitag oder besser gesagt bis zur osternacht - das ist die zielsetzung, ob ich es durchhalten kann weiß ich nicht, will es aber diesmal drauf ankommen lassen, habe ja nun mit der halbdistanz schon eine erfahrung gemacht und damals scheiterte das unterfangen ausschließlich an meiner disziplin

bibelarbeit - diesmal nichts besonderes mein vorhaben ist es die einheitsübersetzung von deckel bis deckel zu lesen, bin von den sacherklärungen und kommentaren bisher sehr begeistert, weil sich diese endlich mal logisch und verständlich anhören zum gegensatz von dem was ich sonst so kenne - bin gerade mal bei 1. mose (genesis) 18 ist also nicht klar ob ich durchkomme, wobei das ja auch später noch fortgesetzt werden kann

gebetsanliegen: gelassenheit und liebe im umgang mit meinen mitmenschen, vorallem in meiner wg, ich hätte wirklich beste lust den ami zu verdreschen, aber sowas tut freak ja nicht (hoffentlich)

gute zeit euch und teilt mir mal mit, wie ihr die vorbereitunszeit auf die osterfeiertage so begeht.

Donnerstag, 7. Februar 2008

... es gibt dinge, die ich verschweigen sollte ...

... zumindest wenn ich nicht wirklich schlecht dastehen will ...

diesmal hab ich es also wirklich geschafft fast aus dem zentrum zu fliegen und für mehrere tage war es absolut nicht sicher ob ich weiterhin meinen dienst verrichten kann.

ich habe versagt auf der gesamten zwischenmenschlichen schiene, aber ich durfte erneut gottes reichen segen und die kraft der vergebung am eigenen sein erfahren.

es fällt mir nicht leicht die ganze angelegenheit hier darzustellen zumal ich mir auch nicht sicher bin wie zum einen ihr es aufnehmt und zum anderen es eventuell hier im zentrum gesehen wird.

dennoch habe ich mich gerade entschlossen mit der wahrheit nicht hinterm berg zu halten, weil es zwar möglich ist, dass so ein schlechtes licht auf mein kollegium, das zentrum und mich fällt, aber andererseits es halt eben auch ein zeugnis für wahrlich gelebtes christsein ist, die schwierigkeiten unter der käseglocke halt, über die sich eigentlich niemand zu reden getraut.

die ganze sache fing eigentlich schon am montag an, als ich mich mit meinem bruder zu unterhalten versucht habe, was aber wegen gewissen umständen nicht wirklich ging. in der nacht erhielt ich dann noch von seiner freundin einen anruf, der mich auch nicht wirklich gut weiter schlafen ließ. letztendlich rief ich ihn dann am dienstag so um die mittagszeit rum an, konnte ihn nicht erreichen, rief seine freundin an und sie gab ihn mir dann ans telefon. scheisse schon wieder familiärer stress, schon wieder die alten probleme und sorgen und irgendwie war ich einfach nur traurig und zerknirscht über das was ich erfahren musste (details gibt es hierzu von mir keine und diese geschichte hat mit der anderen auch nicht allzuviel zu tun, nur dass es mich halt unterbewusst sehr bewegte). ja schon wieder so sinnlose selbstvorwürfe und gedanken, dass das alles hätte nicht passieren müssen, wenn ich mich nicht für meinen dienst und mein jetztiges leben entschieden hätte. anfeindung halt, zu einem unpassenden augenblick, aber wann passt der zeitpunkt den schon bitte für anfeindungen.

später dann in meiner mittagspause ereignete sich dann wer hat es denn bitte gedacht ein wirklicher skandal.

eine kollegin erzählt wunder was von einer ach so tollen idee, einen projektbereich betreffend von dem ich absolut keine gute meinung habe und der meines eigenen erlebens nach bisher nichts wirklich gutes hervorgebracht hat. in meiner etwas trastischen art und weise habe ich ihr dann auch meine bedenken diesbezüglich mitgeteilt und sie gebeten doch die finger von diesem vorhaben zu lassen, nur hat sie den von mir gewählten wortlaut absolut nicht verstanden, weil sonst hätte sich die sache nicht derartig zuspitzen können. "da ist doch bisher nur scheisse bei rausgekommen, ach lass doch die finger von dieser scheisse" - das war nicht ermutigend, zumal sie das auch noch so verstanden hat "du machst doch nur scheisse, hör auf damit". ihre reaktion war wohl eher albern und entsricht auch nicht ihrem eigentlichen niveau "noch so einen satz und ich werf dir einen becher wasser ins gesicht". wer ist sie bitte, dass sie mir droht? - freak ist kümmer gewöhnt und hat diese verbale entgleisung mit ignoranz bedacht.

nichts konnte sie aufhalten ihre pläne zu verbreiten, selbst über ihr vorhaben ihrer derzeitigen arbeit nicht mehr nach kommen zu wollen und sie irgendjemandem übergeben zu wollen, ungeachted was dann in diesem wirklich wichtigen arbeitsfeld passiert, machte sie kein geheimnis. sie fing an offen über mögliche neue mitarbeiter und ihre verwendung in ihrem projekt zu spekulieren. ich war einfach nur bedient, zumal hier auch personalien gehandelt wurden, die von mir längst in meinem team gehandelt wurden, obwohl ich natürlich weder weis ob die betreffenden personen wirklich zur verfügung stehen, noch ob sie überhaupt auch nur im geringsten ein interesse daran haben in meinem team mit zu arbeiten. egal ich fühlte ich müsse sofort etwas unternehmen und habe daher ein stossgebet zum himmel geschickt - "oh herr das wirst du doch bitte zu verhindern wissen, dass sie diese mitarbeiter bekommt". - streng genau genommen will ich garnicht wissen was sie jetzt verstanden hat und warum sie sich in das gebetsleben eines kollegen einmischt.

die nächsten handlungen gingen allesamt sehr schnell - sie wirft mir den angedrohten becher wasser ins gesicht und ich habe etwas über reagiert, allerdings ohne vorher auch nur eine sekunde darüber nach zu denken - ich sprang auf, stieß meinen stuhl um, beugte mich zu ihr rüber und habe ihr erstmal eine ohrfeige verpasst, wurde von ihr ausgegrinst, habe sie beschimpft und ihr wärend dessen noch eine rückhand verabreicht.

das war drüber, das war einfach einer zuviel, der freak hat sich seinen urinstinkten entsprechend verhalten - gekränkter stolz, menschenfurcht, angekratztes ego ... - die ganze litanei. danach habe ich fertig gegessen bin erstmal eine rauchen gegangen und bin mir dann mal so langsam darüber bewusst geworden "scheisse freak du kannst deine sachen packen, satan hat gewonnen und musste nicht mal viel selber machen, bring das blos wieder schnell in ordnung, eigentlich kannst du sie doch recht gut leiden, was ist dir idiot denn jetzt bitte wieder eingefallen"

auf dem weg zurück ins schloss traf ich eine kollegin vom personalbereich und habe mich selbst angezeigt, wobei mir klar war, dass diese geschichte konsequenzen haben muß, das geht einfach nicht, sowas geht nirgends, erst recht nicht in christlichen kreisen.

das nächste war dann, dass der sonst eher forsch und aufrecht gehende freak mehr oder weniger geknickt bei seiner kollegin anschlich und sich in allen formen der kunst zu entschuldigen suchte, jetzt auch merkwürdiger weise in einer verständlicheren sprache, wobei sie dann auch feststellen konnte, dass sie wärend des vorfalls wohl das eine oder andere nicht so verstanden hat, wie es gesagt wurde. sie akzeptierte meine entschuldigung und hat mir dann auch vergebung ausgesprochen, was mir zumindest den größten teil meines miserablen gefühlslebens beruhigte.

selbstverständlich wurde ich noch am dienstag suspendiert was logisch gesehen nur recht und billig war, meinem arbeitsbereich und dem zentrum aber letztlich nichts half, egal ich war nicht in der position darüber zu verhandeln, letztlich konnte ich froh sein nicht gleich fristlos gefeuert worden zu sein und sich die leitung noch die mühe machte darüber zu beratschlagen.

am dienstag abend hatte ich ohnehin noch einen termin mit meinem seelsorger in löbau und mit der selbsthilfegruppe, was mir bei der analyse meines gefühls- und reaktions-chaoses sehr behilflich war.

den gestriegen tag brachte ich dann zunächst geknickt und sorgenvoll in meiner wohnung zu, entschied mich dann aber doch dazu meine höhle zu verlassen, trank tee, spielte dart, unterhielt mich mit freunden oder was man so nennt, hatte alle lacher auf meiner seite und musste feststellen, dass geistlich motivierte amokläufe letztlich immer nur zu lachern oder blankem unverständnis führen - warum schreib ich das eigentlich alles hier, auf verständnis brauche ich nicht zu hoffen, hab ich auch nicht verdient.

heute ereilte mich dann endlich ein anruf aus dem personalressort, ich durfte antreten 14.30 uhr, ob mir das möglich wäre. klar war mir das möglich, zumal selbst wenn es eine entscheidung geben würde mich doch zu feuern, müsste ich die umgehend erfahren um mein leben dann halt eben umplanen zu müssen, ängste befielen mich, was wird meine reaktion sein, wenn sie unakzeptable bedingungen an meine weiterbeschäftigung knüpfen? kann ich wirklich im zentrum weiter arbeiten? wie würde ich aufgenommen werden, ob überhaupt? reicht die notwendigkeit meiner arbeit aus um auf ein gnädiges urteil hoffen zu können? wie lange können sie noch den bock zum gärtner machen? - der freak ist immerhin kein unbeschriebenes blatt, wie viele chancen kann er sich noch erhoffen? hat das übehaupt noch irgendeinen wert?

artig bin ich angetreten und habe mir den entschluss der leitung zur kenntnis genommen - ja ich darf morgen wieder arbeiten - ja es wird eine verstärkte personalsuche statt finden, ohne das mir bezüglich erfolg irgendwelche positiven aussichten gemacht wurden - ja es wurde wohlwollend berücksichtigt, dass mir meine kollegin vergeben hat. "so etwas darf nie wieder vorkommen, arbeite an deinem charakter" - hört sich für mich zwar an wie "du bist das charakterschwein schlecht hin, schuld trägst du allein, denn alles andere kann man so nicht nachvollziehen und hätte ohnehin nur zu einem becher voll wasser meinerlicherseits berechtigt".

das ist der stand der dinge, morgen darf ich noch in der gebetszeit was dazu sagen, selbstverständlich keine rechtfertigung oder erklärung sondern vielmehr eine entschuldigung bei all denen, die jetzt ja in angst und schrecken leben müssen, weil sie mitbekommen haben, dass der freak sich nicht jede respektosigkeit gegen seine position und person bieten lässt, aber hier halt ich es mit dem kaiser "schau mer mal".

====> kurzes update bezüglich "dart angel"

obwohl ich letzten samstag in zittau nicht antreten wollte, weil ich mich absolut unfähig fühlte vor dem dort zu erwartenden starterfeld an zu treten, zumindest wenn es erfolgreich sein sollte, bin ich dann doch noch mit hingefahren.

Starterfeld 24 Spieler - Ergebnis 2. Platz - ein Pokal für Jesus und genügend preisgeld um wenigstens diesen abend finanziert zu haben - halleluja

=====> kurzes update bezüglich "selbstversuche"

am mittwoch - aschermittwoch - fing wieder die fastenzeit vor ostern an. ich habe mich zwar aus den reihen der katholischen kirche entfernt, will aber diesmal wirklich durchhalten. bisher fällt es mir noch nicht besonders schwer auf nahrung zu verzichten, allerdings mit meinem weiteren vorhaben, die raucherei auch ein und für alle male zu beerdigen hänge ich deutlich hinterm plan zurück.

seid gesegnet meine treuen freunde
gott ist gut
berney

p.s. das chad-team ist wohlauf und wird heute nacht ausgeflogen, aber von dem chaos habe ich hier bewusst nichts geschrieben was mich aber persönlich sehr belasted hat, weil ich derjenige war, der die leitung am freitag voriger woche abends informieren durfte, weil das sos-mail an meine adresse ging.

gott ist gut und hat wirklich immer alles im griff - DANKE JESUS -

Montag, 19. November 2007

... so genau hab` ich es dann auch nicht wissen wollen ...

Gewissheit ist so eine komische Sache, man sagt immer, daß man sie haben will, daß man sie zum Leben braucht, daß ohne sie nichts vorwärts geht, aber ist auch nur irgendeiner je durch sie stärker geworden oder wirklich gewachsen? - ich sage nein!

ich gebe es zu, es war absehbar, obendrein logisch und natürlich hat wieder jeder Recht behalten bis halt auf mich, weil ich habe mir da ganz schön was zusammen gebaut mit meinen Theologieversuchen, die wahrscheinlich leider doch alle samt und sonders lediglich das Ziel verfolgten, meinen Wunsch wieder Alkohol trinken zu können, legitimieren sollten.

- kurz ich bin auf den Bauch geflogen, totalitärer Absturz 1. Güte, Vollsuff mit Erinnerungslücken, Klasse das hätte niemand schöner hinbekommen können und ich versuche tatsächlich noch mir einzubilden, daß ich mit einer zumindest nicht suchtpositiven Diagnostik aus der ganzen Geschichte hervorgehe, was eigentlich ziemlich albern sein dürfte, wenn ich mir den Samstag revue passieren lasse.

Was soll ich dazu noch großartig sagen, die Fakten liegen auf der Hand, eine wundersame Heilung des Freaks fand nicht statt, der kann nämlich nach wie vor mit Alkohol nicht umgehen, was nur ein Ergebnis zuläßt, Freak du wirst nie wieder Alkohol zu dir nehmen, ansonsten kommst du in nicht all zu ferner zukunft genau da hin, wo du eigentlich nie hinkommen wolltest, schöne Perspektive und leider absolut keine Hoffnung, daß sich daran irgendetwas ändern wird.

Meine Selbstverachtung spricht Bände, obendrein schäme ich mich mal wieder nicht zuletzt deswegen, weil es wahrscheinlich nicht ausbleiben wird, daß Fotos dieser Aktion Veröffentlichung finden werden, womit dann nicht nur mein Ruf Schaden nehmen wird.

Ich werde es überleben, aber leicht wird das diesmal nicht, denn ich bin leider ziemlich weit den Weg runter gerannt um etwas fest zu stellen, das mir mein eigener Verstand hätte auch sagen können, das mir verschiedene gute Berater auch gesagt haben und auch wirklich gute Freunde, hatten mir von diesem Wahnsinn abgeraten, aber ich wollte ja Gewissheit, wozu sie auch immer nur gut ist

Solong
berney

Mittwoch, 7. November 2007

... die Sache mit dem "M"

... nachtrag zu meinem kurzen bericht über die tage in ramsdorf

ob das jetzt ein brüller oder gar ein lacher wird hängt wohl im wesentlichen davon ab wie gut du den freak kennst.

geben wir der ganzen sache eine chance (speziell für nicht stuttgarter freaks, nicht jmem-herrnhut und auch sonst keine besonders engen kollegen oder freunde):

wie könnte man das verhältnis des freaks zu fastfood definieren, wenn nicht als eine seiner größten leidenschaften.

was muß man über herrnhut und seine infrastruktur wissen, außer dass es hier außer einem dönerladen und einem liederlichen imbiss nichts nennenswertes gibt, was etwas mit fastfood zu tun hat - der nächste kulurtempel ist in bautzen ca. 40 km entfernt.

die geschichte in aller kürze, ich erspare mir zu peinliche details oder auch nicht mal sehn:

heio besuchte mit mir als anhang unsere schwester melle in ramsdorf. convers, so heißt der laden hat sich einen sagen wir mal sehr gesunden lebensstiel auf die fahnen geschrieben, was sich auch etwas in der fast fleischlosen ernährung wieder spiegelt. heio war ebenso wie ich auch vom selbstgebackenen brot und dem sehr guten essen begeistert - er aus überzeugung, ich allerdings aus etwas weniger überzeugung.

es war jetzt nun so, dass melle aufgrund einer spende in die lage versetzt wurde sich einen wintermantel und schuhe kaufen zu wollen, weswegen wir in die große stadt, nach borna pilgerten um einen entsprechenden konsumtempel auf zu suchen. auf der fahrt dort hin viel mir gewohnheitsgemäß ein anderer kulturtempel mit zwei goldenen bögen, die ein m beschreiben auf. mir lief augenblicklich das wasser im mund zusammen, aber ich gab der ganzen sache, meiner begleiter wegen keine große chance und fing an leise vor mich hin zu schmachten.

als wir nun beim konsumtempel ankamen stellten wir fest, dass sich melle ohne unseren beistand dem konsumterror aussetzen will, heio beschloss zu lesen und ich fing an meine umwelt auf dem parkplatz zu erforschen, da ich wirklich schon wieder hungrig war. da fiel es mir auf, der kulturtempel garnicht mal so weit weg, zwar trennte uns eine stark befahrene strasse, aber das hätte freak irgendwie hinbekommen können. meine augen strahlten, der geifer lief mir in den bart und ich fand schließlich den mut heio zu fragen, ob es da denn irgendwie eine chance gäbe, was zu machen, da doch melle eh im kaufrausch ist und wir hier eh nur unnütz rumstehen, einen kleinen abstecher zu machen. das ergebnis dieser bemühungen brauche ich hier im detail nicht zu beschreiben, denn jeder der heio kennt weiß, dass sich dieser freak niemals zu solch einem handeln überreden lässt, nein hierfür müsste er einen riesigen haufen seiner überzeugungen über bord werfen und das ist bei ihm einfach nicht drin - leider.

dennoch verhielt sich heio fair. er klappte den sonnensichtschutz auf der beifahrerseite des polos runter damit ich von diesem herrlichen goldenen m nicht mehr versucht werde. er ermutigte mich doch stark zu bleiben und dieser versuchung satans zu widerstehen und er versuchte mich ab zu lenken indem er mir anbot eine predigt zu lesen, die er noch dabei hatte. was sollte freak tun, als diesem plan zu zu stimmen. also gab mir heio auch noch seine bibel, damit ich die entsprechende bibelstelle zur predigt auch noch gegenwärtig hatte.

die predigt war vom cvjm-mitarbeitertag esslingen, an sich recht gut, auch unterhaltsam und bestimmt sehr lehrreich, vor allem als ich die bibelstelle dazu laß jesaja 58,1-14 in der lutherübersetzung: überschrift vom falschen und echten fasten.

es ist vollkommen unnötig zu erwähnen, daß heio fast ins lenkrad biß, als ich ihm leicht verärgert die bibel rüber reichte. er behaupted auch heute noch, daß ihm dieser sachverhalt näher nicht bekannt war, aber dennoch muß ich sagen hut ab mein lieber heio, dieser doch recht miese freakwitz ist dir mit bravur gelungen.

in diesem sinne
berney

Freitag, 2. November 2007

Liturgie vs. Letargie

... oder ein freak versucht sich als post moderner mönch

es war wirklich eine großartige zeit, voller ruhe, frieden, besinnlichkeit und einkehr in das freakische innere. gute gespräche, geregelter tagesablauf und spürbare liebe zu gott und den menschen zeichneten diese tage für mich sehr aus.

mein persönlicher dank gilt hier den stuttgarter freaks, die mich zu keinem zeitpunkt haben hängen lassen, vor allem möchte ich hier heios persönlichen einsatz erwähnen. ich befand mich an einem punkt von dem aus ich eigentlich nicht mehr wirklich weiter kommen konnte und er verwendete sich selbst um mich von dort weg zu führen, hierfür ganz herzlichen dank.

was genau in dem gespräch mit leitern des werkes, in dem ich tätig bin gesprochen wurde weiß ich nicht und es ist mir streng genau genommen auch egal. Letztendlich kommt es darauf auch garnicht an, weil es viel wichtiger ist was die zeit in ramsdorf mit mir gemacht hat, die vielen gespräche, die erkenntnisse und veränderungen in meiner betrachtungsweise.

worin besteht nun mein gewinn, was ist es was ich meiner lesergemeinschaft mitteilen möchte, sicherlich verschiedenes, was mindestens genauso verwirrt und unkoordiniert sein wird, wie ich gerade selber bin:

1. nach einem kurzen studium der hl. regel des benedikt von nursia, bin ich mit den in herrnhut abverlangten anpassungen sehr zufrieden, auch wenn ich sagen muß, daß es mir in ramsdorf leichter viel an sich striktere regeln einzuhalten als in herrnhut, was unter umständen an der art der gemeinschaft liegen kann oder aber auch daran, dass ich der meinung bin, dass regeln in ramsdorf allgemeinbindend sind und von jedem mitglied der gemeinschaft umfassend befolgt werden.

2. habe ich realisiert, dass es dem freak überhaupt nicht gut damit geht, wenn er zu großen interpretationsfreiraum oder zu lasche äußere bedingungen hat. gemeinschaft funktioniert eben dann besser, wenn es eine strikte ordnung gibt, die auch durchgesetzt wird, was in ramsdorf wie ich meine verstanden zu haben in einer äußerst liebevollen und respektvollen art und weise gemacht wird. die ordnung als hüterin des zusammenlebens in der gemeinschaft, großartig und revolutionär, einfach erstaunlich und das alles in einer zeit, die von individualismus und eigensinn geprägt ist, in der disziplinlosigkeit zur maxime erkohren ist.

3. ist mir die wichtigkeit, der achtung des anderen in seinem ganzen wesen aufgefallen, wobei es aber absolut wichtig ist, sich nicht hinter falscher demut zu verstecken, sondern stets man selbst zu sein. hierzu gehört aber ganz eindeutig auch grenzen zu setzen und diese auch absolut einzuhalten. sich nicht in falsch verstandener weise aufgaben zuschustern oder auch verantwortung aufs auge drücken lassen, die einem garnicht zukommt, weil es der kompetenz und entscheidungsrahmen eines anderen ist. es geht darum alle aufgaben, die einen wirklich betreffen mit größtmöglicher hingabe und einsatzbereitschaft, bestmöglich, stets zum wohle der gemeinschaft zu lösen und alles andere tunlichst von sich fern zu halten, weil es erstens nur zu kräfteverschleis verursacht und zweitens nicht dem wohle der gemeinschaft dient.

ich könnte hier noch diverse andere punkte bis zum erbrechen ausbreiten, aber es soll damit genüge sein. für mich selbst habe ich festgestellt, dass es höchste zeit ist einiges an meinem verhältnis zu meinem dienst, meinem gebetsleben und meines selbstverständnisses zu ändern. zu aller erst muß ich mich selbst wieder finden, am besten in gott und nicht in meinem dienen, nicht im unterschwelligen trachten nach anerkennung und position sondern in wahrer demut unter meinem schöpfer.

ein wort zu meinem gesundheitszustand:
es entspricht zwar der tatsache, daß ich seit monaten sehr an permanenter müdigkeit, starken gefühlsschwankungen und durchaus nachlassender leistungsbereitschaft leide, aber es geht mir den umständen entsprechend gut, womit kein grund zu übergroßer sorge besteht. vielmehr ist es so, daß ich jederzeit bereit bin mich den einzelnen kämpfen zu stellen, leider mit durchaus durchwachsenen ergebnissen. an meinen "rückfall" ende august, so es überhaupt einer wahr, werde ich derzeit durch häufiger auftretende lustgefühle erinnert, was aber nicht mit dem sogenannten saufdruck verwechselt werden darf, weil dieser führt zu massiv auftretenden körperlichen erscheinungen, was bei mir absolut nicht der fall ist. so ist es also derzeit.

es sind äußere einflüsse, die auf mich einen viel zu großen einfluss auslösen und somit einen stellenwert einnehmen, der ihnen nicht zukommt. diese frustrationen muß ich in den griff bekommen, faktoren, die mich verunsichern und lähmen, die mich vom wesentlichen ablenken.

ach ich weiß auch nicht, wie ich diesem post noch einen versöhnlichen abschluss anhängen soll, ist irgendwie entartet, sehr kompliziert, irgendwie nicht wirklich verständlich, was soll ich sagen entspricht halt meinem derzeitigen geisteszustand.

hab euch lieb
berney

Montag, 15. Oktober 2007

... wieder mal nen tag verschenkt ...

... wieder mal nen tag verschenkt

streng genau genommen könnte ich das von jedem tag der vergangenen woche sagen und irgendwie vom heutigen auch, auch wenn ich gerade diese woche ein seminar besuchen darf, das mir eventuell weiter helfen kann.

eigentlich bin ich noch nie so erwartungslos wie dieses mal in eine woche gestartet. vom dart am wochenende kann ich nun wirklich nichts positives berichten, das war ein einsamer krampf ohne erkennbare linie, geprägt von konzentrationsschwäche und fehlwürfen, vor allem wenn es darum ging spiele zu beenden.

der vergangene freitag gehörte dem frust, der donnerstag der ablehnung und des unverständnisses, egal schlechte tage kommen und gehen und ich irgendwann auch entweder aufs feld oder wo anders hin. stellt sich mir halt immer noch die frage nach dem terminplan, vielleicht gibts ja irgendwann auch mal antworten und nicht nur fragen, fakten und nicht nur phrasen, taten statt vieler worte und eventuell kommt ja dann unser herr jesus doch recht bald zurück, was mir persönlich sehr gefallen würde.

ja ich bin gespannt was die woche noch bringt und wers genauer haben will, der darf sich gerne bei mir melden, abends am telefon, will aus verschiedenen gründen hier nicht zu sehr ins detail gehen. mein gesundheitszustand ist stabil, habe die letzten 2 wochen keine nennenswerte probleme mit alkohol gehabt (naja 2cl kirschlikör 17% sind dann doch dazwischen gekommen, aber das bezeichne ich selbst als bagatelle).

was ihr für mich tun könnt? - leute das ist doch keine frage oder? beten, beten, beten, ich kanns nämlich wirklich irgendwie voll brauchen

danke euch allen
hab euch lieb
berney

Montag, 23. Juli 2007

... aber einen haben wir noch ...

... damit meine geliebten Stammleser, die ich nicht auf Freakstock umarmen kann sich nochmals richtig vor Lachen bepissen können, ich fands nur bedingt komisch ...

Wie viele erlebte Brülllacher hat auch diese Geschichte eine Vorgeschichte, die in meinen frühen Anfängen prophetischer Handlungen und Mißhandlungen lag. Es wäre bestimmt für einige sehr erbaulich, wenn ich diese Situation bzw. Situationen in aller Ausführlichkeit darstellen würde, doch dazu bin ich nach einer Nacht mit gerademal 3 Stunden Schlaf einfach nicht im Stande. Hier die dennoch witzige Kurzversion, naja relativ kurz.

... es begab sich aber zu der Zeit, daß der Freak eine Jüngerschaftsschule in Herrnhut machte im Jahre des Herrn 2005 im September. Unter anderem suchte der Freak auch sein Heil in der Arbeit mit und für Jugendliche in Herrnhut und als der Bahnhof letztlich weg war, war da noch die große Hoffnung man könne ja eventuel die STO-Halle übernehmen. Jetzt herrschte aber bezüglich der Eigentumsverhältnisse Unklarheit und niemand vermochte zu sagen wer, wann, wem die Halle für welchen Preis veräußern könnte. Wir waren alle voller Glauben und eher optimistisch eingestellt und in diesem Team, da war auch der Freak aus Stuttgart, der sich nicht dagegen wehren konnte immer stärker von seiner prophetischen Ader übermannt zu werden.

Als es nun schon sehr düster für die Träume und Wünsche des Lokaloutreach-Teams für die Jugendlichen in Herrnhut bestellt war, erhob sich der Freak und verkündete "laßt uns Landnehemen" - gesagt, getan standen wir alle samt und sonders am Anfang des Grundstücks und schritten es der Länge und der Breite nach ab, umrundeten es und sprengten mit einer neuen Klobürste und einem neuen Putzeimer Wasser unter dem Gebrummel von Sprachengebeten und anderen Gebeten und allerlei Proklamationen. Die Einheimischen, die uns gewahr wurden, insklusive einiger etwas dunkler gesinnten Jugendlichen hielten uns für eher sehr verwunderlich, bis eventuell sogar zum Fürchten, weil gefährlich, spätestens seit wir den Vorgang mit dem "Vater Unser" im Kreis beschlossen.

Was ist jetzt der Punkt warum ich diese Anekdote in Erinnerung hole, außer dass die Geschichte es immer wieder wert sein wird, erzählt zu werden, auch wenn uns die Halle niemals zugefallen ist und ich aktuell garnicht weiß ob an der überhaupt noch irgendjemand dran ist.

Der Punkt ist der Freak war anfänglichst gehorsam als er loszog das Land zu nehmen, als aber eine wunderbare Mitstreiterin, die dem Freak nicht egal war ihn aufforderte er möge Schuhe und Strümpfe ablegen und noch eine Runde durch die Dornen, Glasscherben und spitzen Steine drehen, weigerte er sich und die Landnahme konnte nicht erfolgreich beendet werden und steht heute noch als persönliche Niederlage in den Memoiren des Freaks.

Weil Gott gut ist gibt es für verschiedene Dinge eine zweite, manchmal sogar eine dritte Chance. Die Mitstreiterin wurde nie die Partnerin des Freaks, dennoch verbindet sie soetwas wie ein tieferes Verständnis füreinander, das wird zumindest einseitig so gesehen.

Im Jahre 2007 ereigneten sich verschiedene, aus persönlicher Sicht des Freaks positive Dinge, die ihm Wachstum bescherten, wodurch eine neue Offenheit entstand sich erneut seinen Schwachpunkten und Neigungen zuzuwenden. Eines dieser Schlüsselerlebnisse war eine Gebetszeit in einer sehr gebetsstarken WG, die von wirklichen Amazonen im besten Sinne bewohnt wird, wunderbare Kriegerinnen für Gott.

Eine von Ihnen hatte nun in der Mitte einer massiven Gebetszeit mit Gegenwart des Heiligen Geistes, den ganz klaren Eindruck über den Füßen des Freaks zu beten, der seine Schuhe aus Anstand und Erfurcht hatte am Eingang stehen lassen und somit barfuß war. Das Gebet ging um Landnahme um Segen und weiß der Freak noch was Alles mehr, er verstand die Worte nicht, spürte aber wohl eine Kraft von ihr ausgehen, die über seine Füße seinen ganzen Körper und seinen Geist erfüllte. Klare Bilder, Wünsche und Visionen kamen dem Freak wieder in Erinnerung und er dankte Gott und versuchte zu verstehen, was kein Freak verstehen kann.

Dieses war der zweite Streich und der dritte folgt zugleich:

Der Freak wurde wie gesagt aufgeladen und das hatte verschiedene Auswirkungen von denen er hier nicht, zumindest noch nicht berichtet, aber eine Sache wurde ihm so sehr wichtig im Laufe der folgenden Tage und Wochen und er wollte sich damit eigentlich schon wieder nicht befassen, aber diesmal, war der in ihm stärker als er. Du sollst Land nehmen barfuß - geht ohne Sandalen - oh man in der Hitze des Tages und der Kühle der Nacht, auf staubigen, dreckigen Straßen und über spitze Steine und allerlei Gehölz im Wald, womöglich bei Nacht - Nein das bist nicht Du mein Herr. Doch plötzlich ein ganz anderer Gedanke, warum solltest es nicht Du sein, viele der Schwestern im Geiste des Freaks sind es gewohnt selbst bis in den Spätherbst hinein barfuß zu gehen und sie erfreuen sich bester Gesundheit und sie zicken nicht rum wegen des Drecks oder der Hitze oder der Kälte, sie strahlen Zufriedenheit aus und bei einigen entstand dem Freak sogar der Gedanke, sie könnten in Vollmacht wandeln. Der Gedanke war klar Freak betrüge Dich nicht um die Segnungen, sei dieses Mal wirklich gehorsam und härte deine Fußsolen ab.

Das war leichter gesagt als getan, immerhin hat der Freak keine Ahnung vom barfuß gehen und die Zeiten als er seine Umwelt bewußt erfühlte ist lange her um nicht zu sagen, es hat ihm schon als kleiner Junge nie gefallen. Am Samstag abend war es dann soweit, der Freak reist sich zusammen, nimmt alles was er hat und tapst den "langsamen Tod" hinunter und es ging eigentlich nicht schlecht, es war hell und bis auf wenige unangenehme Steinchen war da nichts. Jetzt kam der Freak auch an den Wald und dachte so bei sich, bin ich bis hierher gekommen so kann ich auch noch bis zum Schloss weiter gehen. Konnte er auch nur hat er sich bei dieser Aktion Blasen gerissen und unser Himmlischer Vater hatte Einsehen und schickte ihm ein Taxi für die Rückfahrt später an diesem Samstag nach Herrnhut.

Am Sonntag bekam der Freak irgendwie die Dröhnung zuerst eine Predigt über Vitamine, die ihm nicht in allen Punkten einleuchten wollte, dann ein Formel 1 Rennen, das es in dieser Form schon sehr lange nicht mehr gegeben hat und schließlich das klare Wort im Hinterkopf, wie so oft, wenn Freak etwas anderes plant - "gehe ins Schloss und checke deine eMails". Aus irgendeinem umerfindlichen Grund hatte der Freak schon den ganzen Tag, obwohl er sich am Vortag eine Blase gerissen hatte, keine Schuhe an. Obwohl es schon ziemlich spät war ging er ins Schloss ohne sich seine Schlappen zu holen. Wieder über die dreckigen Straßen von Herrnhut, die Steinchen, den Waldweg und weil es geregnet hatte grinsten ihn schon diverse Schnecken an und der Freak sah sie und wollte um nichts in der Welt auf sie treten, denn er ekelte sich gewaltig und es war noch Licht und es war gut. Nur dachte der Freak nicht weit genug, als er seinem Herrn dankte, daß er ohne Kolission mit einem dieser wiederlichen Tiere ins Schloss gelangt war.

Der Freak wollte nur kurz seine eMails checken und dann schnell wieder zurück bevor es dunkel wird, denn bei Dunkelheit hat er es noch nie geschafft durch diesen Wald zu gehen, denn es ist eine seiner Urängste auf unbeleuchteten Straßen durch den Wald bei Dunkelheit zu gehen. Es wollte aber sein, daß er von einem jungen Kollegen in seinem Büro aufgesucht wurde und sie sparchen über verschiedenes und es wurde richtig spät und dunkel. Der Freak war barfuß und sein Auto stand in Herrnhut und Furcht erfüllte ihn, doch sagen wollte er auch nicht wirklich was zu seinem jungen Kollegen, so beschlossen sie zu zweit den Weg nach Herrnhut zu gehen und der junge Kollege zog Schuhe und Strümpfe aus, denn er achtete den alten Freak und wollte nicht besser davon kommen als er.

So zogen sie nun durch die Straßen von Ruppersdorf und fanden bald keinen beleuchteten Weg mehr. Der junge Kollege unterhielt sich noch die ganze Zeit mit dem Freak und er fasste Vertrauen zu dem jungen Kollegen aber auch zu sich und ging Schritt für Schritt immer weiter auf diesem dunklen Weg. Er konnte nicht sehen was auf dem Weg war, auch seinen Kollegen hörte er nur und sah von Zeit zu Zeit eine Reflektion der weißen Shorts des Kollegen. Und dann ging das Schicksal seinen unaufhaltsamen lauf - Schnecken überall, unsichtbar wegen der Dunkelheit, kein Weg zurück - den Freak schauderte es und er wollte hemmungslos heulen, es zerriss seine Nerven, er betete, er schimpfte wahrscheinlich fluchte er auch und das was er als schlimmstes befürchtete, daß sich der Kollege über ihn erhebt, ihn auslacht, womöglich noch beschimpft blieb vollständig aus. Er redete weiter und half dem Freak den Weg zu finden und erklärte ihm, daß er diesen Teil auch als ekelig empfindet, aber daß es ja nichts hilft, weil der "langsame Tod" erst hinter der Brücke anfängt und dann wirds wieder besser mit dem Weg.

Dieses Erlebnis war demütigend, erniedrigend, wiederlich, ekelhaft und was einem sonst noch Alles dazu einfallen kann. Aber Moment Mal bitte dieses Erlebnis war auch ein Gnadenerweis seines Herrn, der ihm jemanden an die Seite stellte um seine schlimmsten Ängste gemeinsam bekämpfen zu können. Dunkelheit, war nicht wirklich dunkel auch nicht in diesem Waldstück und schlimm waren eigentlich die Schnecken, die eigentlich auch nichts dafür können, daß sie außer für Igelfutter für nichts nütze sind.

Was ist das Fazit aus dieser Geschichte, worin besteht die Moral. Nun ich denke zum einen darin, daß Landnahme ohne Überwindung nicht möglich ist. Zum anderen wohl auch darin, daß es keine ONE-FREAK-SHOW werden wird, denn egal was der Freak von sich hält, die Wahrheit sieht wahrscheinlich in vielen Dingen anders aus. Der dritte wichtige Aspekt für den Freak ist sicherlich, daß er sich auch helfen lassen muß und ehrlich genug werden muß um seine Ängste zu benennen und um Hilfe zu ersuchen. Freak du darfst deinen Stolz schlucken. Diese Tränen und Momente höchsten Ekels hast Du Dir verdient mit Ungehorsam und Hochmut, gepaart mit Stolz.

Das schöne ist, daß der Freak nach diesem Erlebnis nach einer Stunde Schlaf einem anderen Kollegen zum Segen werden durfte und das war gut so, denn diesmal stand er auf ohne zu Murren. Danke JESUS du bist der aller aller beste.

Danke für Euere Geduld
Seid gesegnet
berney

P.S. der nächste Eintrag dann im August oder zumindest nach Freakstock.

Freitag, 29. Juni 2007

Der neunzehnte Tag - Nachtrag ...

... der freak ist leider nicht naiv, der freak ist furchtbar primitiv ... leider

wenn ich jetzt größte probleme mit meinem magen bekomme, leide ich wohl, aber nicht für den herrn und auch nicht des evangeliumswillen, sondern weil ich mich wie ein wildes tier ohne jeden verstand über extra scharfe hänchenflügel mit reis und salat hergemacht habe und bestimmt auch nicht nur in kleinen mengen gegessen habe, sondern wie in der guten alten zeit, vor heiligungswahn und rekordfasten bergeweise vernichtet habe.

bitte überzieht mich nicht zu sehr mit euerem spott, den ich mir verdient habe, aber bitte heuchelt mir auch kein mitleid, denn das hab ich ganz und garnicht verdient.

schmerz laß nach - gott ist gut - der freak ist nicht bei trost und von soetwas wie selbstbeherrschung hat er eh noch nie was wissen wollen.

berney

Der neunzehnte Tag ...

... aus, aus und vorbei - der Freak hat versagt, ist zu weich für die ganz großen geistigen Weihen,

Ich bekenne mein Versagen gestern abend gegen 21,30 Uhr als ich mich an ca. 25 Kartoffelchips vergangen habe und die Konsequenzen von nicht regelkonformen Verhalten sind uns ja allen bekannt.

Es war mir nicht mehr möglich eine vernünftige Einstellung im Fasten zu behalten und daher gebe ich diesen Versuch nach 11 Stunden des 19ten Tages auf.

Es geht nämlich nicht darum wie effektiv ich mich selbst quälen kann oder wie gesetzlich ich noch werden könnte, auch bin ich kein Stück besser als irgendjemand anderes. Ebenso ist mir stets vor Augen, daß ungeachtet der Anzahl an Splitter, denen ich bei anderen gewahr werde, ich selbst einen wahnsinnig großen Balken im eigenen Auge stecken habe.

Es wäre Unrecht und einfach nicht mehr ehrlich, wenn ich weiter Fasten würde. Aber ich bin mir der Gnade Gottes bewußt, die Gnade, die ich jetzt für mich selbst haben muß, wird wohl auch reichen und in nicht allzu langer Zeit hoffe ich mein elendiges Selbstmitleid überwunden zu haben. Es schmerzt mich und kostet mich fast mehr meinen Stolz schlucken zu müssen und mir und Allen, die mit mir gestanden sind eingestehen zu müssen, ja der Freak ist einfach nur jämmerlich schwach.

Betet für mich und vielen Dank für alles Gute was ich durch Euch meine Freunde erfahren habe.

sehr deprimiert
mia culpa, mia culpa, mia maxima culpa
berney

Donnerstag, 28. Juni 2007

Der achtzehnte Tag ...

... gehört nicht zu meinen glücklichsten

was einfach an einer entsprechenden Stimmung im Zentrum liegt, die ich nicht näher darstelle.

ich bin froh, daß ich doch das eine oder andere klare Statement bekommen habe, die ich auch noch auf gleichem Wege beantworten werde, nur nicht mehr heute oder zumindest später, sorry Christina und vielen Dank für die klaren Worte.

mir geht es zur Zeit echt nicht schlecht vom gesundheitlichen her, vom seelischen her bin ich dann doch etwas angeschlagen, was sich aber langsam legen dürfte.

in meiner täglichen Bibellese habe ich die Apostelgeschichte beendet und muß sagen irgendwie habe ich die hinteren Kapitel nicht wirklich verstanden. also entweder ist das alles so ein bisschen sehr wischi waschi dargestellt oder war die ganze Anklagesituation noch nicht einmal für die Besatzer zu verstehen. Was mir nicht einleuchted ist, daß Paulus mehrere Jahre lang in Gefangenschaft in Jerusalem und in der anderen Stadt war und dann immer noch unter Hausarest in Rom und zu keinem Zeitpunkt verurteilt worden ist, wie geht sowas bitte? Das ging nicht nach römischem Recht und nach heutigem Rechtsverständnis schon garnicht, also wie passt das bitte zusammen, das macht doch alles garkeinen Sinn. Schutzhaft als Möglichkeit, naja vielleicht ein paar Wochen eventuel Monate, aber dann gibt es eine neue Identität und die Umsiedlung in eine andere Stadt oder ein anderes Land und fertig. Obendrein stellt sich doch die Frage warum sollten die Römer Paulus vor den Juden schützen wollen? Erstens ist er selber einer und somit eigentlich nicht Problem der Römer, zweitens was ich verstanden habe bestand der einzige Grund warum Paulus nicht freigelassen werden konnte darin, daß er sich auf den Kaiser berufen hat, was in jener Situation eventuel sogar sinnvoll war, was er aber bestimmt hätte irgendwie wiederrufen können. Also wie gesagt das leuchted mit meinem Kenntnissstand einfach nicht ein. Wo sind die Geschichtsgelerten, die mir helfen? Antikrechtler? Theologen?

Für das Nordkoreagebet, was diese Woche täglich stattfindet fehlt mir irgendwie die Kraft und ob ich den Offenen Abend heute noch besuche weiß ich nicht wirklich. Auf der anderen Seite was mache ich in meiner Wohnung oder im Döner. In meiner Wohnung grübeln und lesen, Teekochen für morgen und im Döner blöd in die Klotze starren und eventuel mit anwesenden blöde rumquatschen, was meistens auch keinen Sinn hat.

Was auch immer.
habt ne gute Zeit und laßt Euch nicht so jämmerlich hängen, wie ich das gerade versuche.
berney

Mittwoch, 27. Juni 2007

Der siebzehnte Tag ...

... ist hoffentlich ein neuer Anfang, zumindest fühlt er sich so an

als erstes möchte ich darauf aufmerksam machen, daß unser Bruder Theo in Botzen einen Unfall erlitten hat, bei dem er sich den linken Mittelfuß gebrochen hat, irgendwie hielt er es wohl für notwendig sich die Ladepritsche vom Unimog auf den Fuß fallen zu lassen. Ich selber würde ja auf soetwas schon der Schmerzen wegen verzichten wollen, aber wir kennen ja unseren Theo.

Persönlich schade finde ich an dieser Sache, daß Theos Planung jetzt wohl eher ins Stocken gerät oder sich gar vollständig ändern muß und eventuell ist sogar ein persönliches Treffen auf Freakstock in Frage gestellt, was ich persönlich sehr bedauere.

das Normale vorne weg:

die Tagesarbeit läuft wie gewohnt, die Projektarbeit naja, die Müdigkeit ist immer noch da, mit dem Hunger komm ich schon wieder besser klar.

was mich ärgert ist derzeit das Wetter, für meinen Geschmack zu kalt obendrein windig und zu allem Übel muß es dann auch noch viel zu häufig regnen und obwohl ich nicht abergläubig bin, das auch noch heute am Siebenschläfertag, wenn das jetzt tatsächlich die nächsten 7 Wochen so weitergeht können wir den Sommer voll vergessen und müssen uns auf einen atypischen Herbst freuen.

reden wir von wirklich wichtigen Dingen, Situationen in denen ich einen Durchbruch vermute, noch nicht weiß, ob er zu 100 Prozent eintritt oder ob ich da was falsches sehe aber es sind ja öfters die kleinen und kleinsten Anfänge:

Die Gruppe gestern abend war anders, diesmal wirklich gut, endlich fand Mal sowas wie ein offener Austausch statt. Es wurden Probleme besprochen und dann kam die Reihe an mich und mir viel einfach nichts besseres ein als Zeugnis zu geben was Gott für mich in meiner Suchtkarriere getan hat und wie ich letztendlich aus einem Leben von Verstrickungen zur Freiheit im Herrn gelangt bin. Ich fühlte mich meinem Wunsch zu predigen und evangelisieren wesentlich näher als seit langem und hatte dabei das Gefühl, daß eventuel der eine oder andere etwas von diesem Abend mitgenommen hat, was sein Leben nachhaltig verbessern kann, zumindest bete ich dafür.

In unserer morgentlichen Gebetszeit ging es heute hauptsächlich um Nordkorea und ich will da garnichts verheimlichen, es hat mir den Magen umgedreht, als ich von den Machenschaften des kommunistischen Regiems gehört habe. Christen werden verfolgt, gefoltert, eingesperrt teilweise hingerichtet, viele Frauen wurden versklavt und in die Prostitution verkauft, Hungersnöte sind an der Tagesordnung, die Menschen werden von kleinster Kindheit an, durch massive Gehirnwäschen dem Regiem unterworfen.

Ich selber spürte sehr die Last unseres Herrn für Nordkorea auf mir und um ehrlich zu sein ich hätte nicht schlecht Lust mir die Sache Mal selber, direkt aus der Nähe anzuschauen um über weitere Maßnahmen nachzudenken. Jetzt ist mir schon klar, daß Nordkorea nicht der islamischen Welt angehört und somit in mein persönliches Schema überhaupt nicht reinpaßt, aber es ist einfach nunmal so, daß ich keine wirkliche Idee habe, was man tun kann außer zu beten, aber ich habe wirklich Vertrauen zu unserem Herrn, daß er diesbezüglich gerne mit Instruktionen aushilft. Auf jeden Fall denke ich dürfen wir Nordkorea nicht aus den Augen verlieren.

Bibellese: Apostelgeschichte

das werde ich heute Mal etwas genauer darstellen. Was mir heute besonders aufgefallen ist, ist der wahnsinnige Unterschied zwischen den Aposteln und mir. Ich meine ich kann niemanden aus den Toten auferwecken siehe Petrus, Heilung funktioniert auch nicht wirklich andere Zeichen und Wunder sind mir auch noch nicht gefolgt, aber dafür habe ich es doch immer noch recht komfortabel, ich werde nicht verfolgt, im Normalfall noch nicht einmal übermäßig verachtet, nicht geschlagen, nicht gefoltert, nicht am Leben bedroht, nicht ins Gefängnis geworfen und auch nicht gesteinigt. Wenn ich über meinen Glauben spreche dann ist das meine Sache und das Schlimmste was passieren kann ist, dass meine Zuhörer sich verabschieden, weil sie nicht zugepredigt werden wollen. Irgendwie kann ich schon verstehen, daß es für derartige Voraussetzungen keine Sonderausrüstung in Form von besonderen Vollmachten gibt, leider läßt sich das dann auch auf mangelnde Autorität zurück führen. Ich will jetzt nicht behaupten, daß ich den ganzen Unannehmlichkeitskram brauche, aber wenn das der Preis für wirkliche Vollmacht und echte geistige Autorität ist, dann muß es wohl sein und was spräche denn unter diesen Vorraussetzungen dagegen einen Gebetstripp nach Nordkorea zu unternehmen, wobei sich mir noch die Frage stellt, ob man da so einfach reinkommt. Wenn jemand was weiß, ich wäre gerne informiert.

Was mich auch sehr ermutigt hat, war gestern am frühen abend ein Anruf von Geli, der sich darum drehte, daß wir sehr ähnliche Bilder hatten. Viele kleine Feuer auf dem ganzen Bundesgebiet verteilt und zwei große Feuer eines in Stuttgart und eines in Herrnhut. Meine Auslegung davon ist, daß der Herr seinen Heiligen Geist ausschütten will und viel bewegen in ganz Deutschland, wahrscheinlich sogar Europa und die Welt, aber da ist eine sehr wichtige Allianz zwischen Stuttgart und Herrnhut, eine Verbindung, die sehr stark ist und in gewisser Weise auch sich gegenseitig bedingt. Ich verstehe, daß von Herrnhut aus eine Wiederbelebung des Missionswesens stattfinden wird und von Stuttgart eine Erweckung für Deutschland. Die Frucht des Einen ist die Vorraussetzung für das Andere. Wenn Gott in seiner Gnade will, ist das der Startschuß für meine jahrelange Sehnsucht und die Antwort auf mein Flehen. Laßt uns zusammen aufstehen und den Weg unserem Herrn bereiten. Auf zum letzten Gefecht, noch wissen wir nicht die Stunde, aber es kann nicht mehr lange dauern, schmücken wir dir Braut und laßt uns Öl kaufen. Wir wollen doch vorbereitet sein, wenn der Bräutigam kommt. Erneuert ebenso wie ich es gerade tue, Eueren Sinn durch Busse und Umkehr, gebt großzügig denen, die der Hilfe bedürfen und vergeßt nicht einander zu lieben, wie Christus uns immer schon geliebt hat.

Ich freue mich darauf viele von Euch schon sehr bald auf Freakstock zu sehen. Bitte gebt mir Euere Meinung hinsichtlich meiner Auslegung bekannt und holt mich wieder auf den Teppich wenn ich gerade in unrealistischen Sphären schwebe.

Seid gesegnet im Herrn und vergeßt Euch nicht bei Ihm zu bedanken für Alles was er bereits für uns getan hat.

berney

Montag, 25. Juni 2007

Der fünfzehnte Tag ...

... und die Wogen glätten sich

nach einer viel zu kurzen Nacht, weil ich mich im Döner rumgetrieben habe und einfach nicht in meine Wohnung wollte, weil ich dieses unbestimmte, echt beschissene Gefühl hatte, wie eigentlich immer, wenn ich eine unbequeme Entscheidung vorantreibe, von der ich zwar weiß, daß sie richtig ist, aber irgendwie sich nicht richtig anfühlt. Hinzu kommt, daß ich dann auch noch entsprechend schlecht geschlafen habe, weswegen nach einer Ruhephase von 4 Stunden für mich die Nacht vorbei war und ich mit dem morgendlichen Bibelstudium anfing - heute der Römerbrief.

Heute morgen gabs dann wie immer zum Wochenbeginn erstmal Lobpreis, was heute bedingt durch verschiedene Zeugnisse, Bekenntnisse und Worte des Herrn sehr intensiv war.

Es folgte die normale Tagesarbeit, die dann auch recht anständig lief - Kaffeepause - noch etwas Projektarbeit - Mittagspause - ähm Stopp:

Die Mittagspause kannte für mich heute keine Erholung, war aber absolut notwendig. Es kam zu einer nicht immer furchtbar sachlichen Aussprache mit meinem Kollegen und ich weiß nicht wie das nochmals hat funktionieren können, haben wir uns darauf verständigt es nochmals gemeinsam in der WG zu versuchen.

Danach war ich erstmal platt, dachte ich könnte arbeiten, konnte es aber nicht und verschand für einige Zeit in den Gebetsraum. Dort habe ich dann versucht zu reflektieren was gerade abgelaufen war - habe weil ich keinen Zugang bekam den Römerbrief beendet und danach gings dann wieder mit dem Beten und Anbeten, war alles in allem eine gute Zeit.

Im Anschluß daran Projektarbeit, ohne großen Elan, läuft mir gerade einfach nicht, obendrein verstehe ich die Logik vom SKR49 noch nicht ganz und wie soll man eine Missionsgesellschaft in einem für Sportvereine gestalteten Kontenrahmen darstellen - Fragen über Fragen - aber was solls mein Zeitplan läßt derzeit solche Spielereien zu, nur langweilts mich halt, weil ich das große neue noch nicht sehe - die Sache mit der Geduld schlägt wieder zu.

So jetzt schreib ich grad meinen Blog und dann werd ich mich wohl wieder in Richtung Wohnung verdrücken oder eventuell mir doch noch einen Film über Buddhismus in Englisch anschauen, weiß noch nicht.

Wie ich gestern von Andy erfahren habe und heute von Markus bestätigt bekam sind die Freakstockkarten jetzt da und Andy hat wohl schon eine Idee bei wem er mitfahren kann, was mich persönlich freut.

Die Tagesstatistik:

gesundheitlich: OK, halt nicht fit

seelisch: was weiß ich irgendwie verwirrt, beunruhigt zu viele Gedanken

Bibellese: Römerbrief

Sonstiges: Mein Freund Mirco hat mir einige Fotos, die vom Festival of the Nations stammen geschickt, bin wie meistens eher komisch drauf zu sehen, egal ich schick sie gleich mit damit Ihr Mal wieder was zu lachen habt.


Die Bilder von meinem Parkplatz-Dream-Team und mir sprechen für sich selbst, da muß ich nicht viel dazu sagen, nur für jene welchen daran etwas komisch vorkommt, sei gesagt, so sieht es aus wenn der Teamleiter sein Team im Griff hat, von anderen Großevents fehlen mir wegen der Gnade des Herrn einfach die Fotobeweise.

Und dann wurde mir gerade schlagartig klar, daß wenn ich den Abend noch überstehe, mein persönlicher Rekord von Fastenbrechen am 15ten Tag bei der Mission-Live-Konferenz 2006 gebrochen wird und wir schon langsam auf die 40 Prozent zu gehen.

Der morgige Eintrag könnte sich eventuell etwas schwierig gestallten, weil ich abends noch einen Termin in Löbau habe und wegen einer Genesisübertragung erst recht spät ins Netz kann, na schaun mir Mal.

Seid gesegnet meine Lieben
berney

Sonntag, 24. Juni 2007

Der vierzehnte Tag ...

... und die Zeichen stehen auf Sturm

nein nicht das ich am Sonntagabend nichts besseres zu tun wüsste als unangenehme Briefe zu verfassen, aber einen werde ich heute bestimmt noch schreiben, ob weitere notwendig werden wird sich dann noch ergeben

der Tag ansich verläuft aus meiner Sicht doch recht angenehm:

- Gottesdienst im Christlichen Zentrum - Thema Sünde (passt irgendwie zur Situation) - Abendmahl, leider schon wieder mit Wein entgegen deren eigenen Ältestenratsentschluß - schade

- Bibellese - stecke derzeit im 2. Korinther und wollte den eventuell heute noch fertig lesen, wenn das klappt fange ich dann morgen den Römer an, mit dem ich immer so meine liebe Not hatte

- Gebetszeit - nur sehr kurz und nur ein Thema, allerdings mit dem Ergebnis, das ich absoluten Frieden für eingehendes Tagesgeschehen habe "Mene, mene tekel u pharsen"

seelisch: verärgert und relativ zornig, auch verletzt, aber mir im klaren darüber, daß gewisse Dinge nicht besser werden, wenn man sie zuweit hinauszögert oder darauf wartet, daß sie sich von alleine erledigen mögen. Manchmal ist es einfach wichtig klar Stellung zu beziehen auch um darin ein Zeugnis zu sein.

gesundheitlich: mein Blutdruck ist oben, wen wunderts, im gegenteil ich wundere mich über mich selbst, dass ich noch nicht komplet ausgerastet bin und selbst verbal bisher am untersten Rand der Möglichkeiten geblieben bin.

Wichtig: Ja ich freue mich sehr, denn ich habe Post bekommen von Achim - juhu, ich werde umgehend, also wenn die 2 anderen Bücher, die ich gerade lese beendet sind, damit anfangen, ich glaube, daß mich dieses Buch weiterbringen kann.

So machts gut - ich muß noch was verfassen
berney

P.S. betet für mich, für Weisheit, Langmut, Geduld und Demut. Bitte aber auch für Kraft und finanzielle Segnungen.

Samstag, 23. Juni 2007

Der dreizehnte Tag ...

... nie war ich tiefer, nie tiefer, tiefer in dir

die letzte zeit hat einiges bewegt und sei es nur, daß ich für verschiedene dinge eine erneuerte sichtweise oder ganz andere einsichten geschenkt bekommen habe. ich bin mir sicher, daß ich von dem jetztigen standpunkt aus, weiter voran kommen kann, wenn ich an verschiedenen punkten deutlich zurück rudere. es ist doch nunmal so, daß es unverständlich oder unnötig ist auf ein mehr von allem zu hoffen, wenn das was bisher erteilt worden ist, erstens nicht benutzt wird und zweitens zu teilen sogar ignoriert wird. ja ich habe endlich klarheit darüber was nicht funktioniert und als dreingabe sogar noch einen lösungsansatz warum es nicht funktioniert. ich werde jetzt meinen teil an dem ganzen in angriff nehmen und zurückkehren zum kreuz und hoffentlich bald auch wieder in den thronsaal. "vater ich habe gesündigt gegen dich und gott, vergieb mir und mache mich zu einem deiner knechte."

bibellese: 1. korinther, eventuell fang ich heute noch den 2. korinther an - in der schlachter 2000 version liest sich das doch etwas schwierig, wobei mir verschiedenes aufgefallen ist, was mir sonst verloren ging

gebetszeiten: habe mir heute vorgenommen keine besonderen gebetszeiten einzuhalten, sondern einfach noch aufmerksamer als sonst zu leben und wenn mich ein gebet überkommt dieses gleich direkt zu verschicken

sonstiges: es ist samstag was soll ich sagen, das übliche stundenlanges wohnungsputzen, weil man ja sonst nicht dazu kommt und sich die arbeit leider auch nicht von alleine erledigt

werde jetzt noch zur feier des tages in den döner gehen und mir ebenso wie gestern nach der arbeit 0,4 liter kiba genehmigen. hmm ja stimmt ich habe mir versehentlich ein paar körner beim brotholen reingepfiffen, die bezeichne ich aber nicht wirklich als nahrung die 3 körner, jedoch als verstoß gegen die regeln des fastens schon, weshalb ich die angelegenheit gleich bereinigt habe. ich bin mir sicher, daß gott viel gnade mit mir hat und für mich hat, also muß ich wohl an diesem punkt auch gnade mit mir selber haben um nicht in die fallen der gesetzlichkeit abzutriften.

gesundheitlich: alles in bester ordnung

ach ja: war heute tee kaufen, habe mich dazu durchgerungen tee in beuteln zu kaufen. ist ja schon jämmerlich, wenn man sich das mal richtig anschaut, dass schwarztee viel günstiger zu haben ist als früchtetee. streng genau genommen ist der billigste hagebuttentee ca. doppelt so teuer, wie der günstigste schwarztee. ich fühle mich furchtbar dabei, aber ich habe auch entgegen meiner grundsätze, weil nichts mehr in meiner wohnung war entschieden diverse tees zu kaufen und wer hat es gewußt natürlich wieder reichlich mehr als unbedingt erforderlich, weil freak ist ja neugierig und möchte diverse tees einfach mal ausprobieren.

so jetzt euch noch einen schönen abend
bleibt dran
seid gesegnet
berney