Montag, 27. August 2007

Ich lebe noch ...

... auch wenns schwer fällt

irgendwie war der gestrige Sonntag nicht wirklich gut für mich, vielleicht war er aber auch längst überfällig, also nicht der Sonntag, der wiederholt sich jede Woche 1 mal, sondern der Rückfall.

Jetzt ist es also doch passiert, aus irgendeinem nichtigen, total unbedeutsamen Anlass bin ich genau in ihn reingerannt, habe ihn nicht weggeschickt sondern umarmt, habe mich gehen lassen und wie es sich zur Zeit anfühlt wird es diesmal wohl nicht so klimpflich ablaufen, weswegen ich wirklich darauf angewiesen bin, daß einige von Euch, ohne eine größere Sache daraus zu machen, als es wirklich ist, mit mir im Gebet stehen - Danke.

Ja heute dann die vielen Fragen, zu aller forderst "Wie konnte das den nur passieren?" gefolgt von der Erkenntnis "soetwas darf nie wieder passieren" und dem echt guten Rat "Komm endlich aus DEINER Opferhaltung raus"

Ich habe weder Antworten noch Erklärungen und auch keinen Schuldigen, den ich übrigens nicht für Alles was bei mir gerade nicht so toll läuft brauche. Es ist mir vollkommen klar, daß sich dieser Rückfall eigentlich angekündigt hat, es war nur eine Frage der Zeit und meiner persönlichen Tagesform. Es ist mir aber auch nicht daran gelegen es mit einem Shit happens abzutun, gemäß dem Grundsatz "ist halt passiert, was solls"

Was ich bisher verstanden habe beruht dieser spezielle Rückfall, keiner ist wie ein anderer, auf mehreren Faktoren:

- Unzufriedenheit mit meiner persönlichen Situation (finanziell, am Arbeitsplatz, in meiner WG)
- Nachlässigkeit in meiner Aufmerksamkeit (bagatelisieren von Warnzeichen)
- unbefriedigte Bedürfnisse (fehlende Partnerin, permanente Unsicherheit)
- Ärger (Auto lief plötzlich nicht mehr an und dadurch ist auch der Verkauf geplatzt)
- extreme Anspannungssituation, die zu Exsistenzangst führt
- Glaubensleben und Beziehung zu Gott sind gerade nicht besonders gut, eher schwach.

Was werde ich jetzt tun?

Logisch ist, daß ich mich bei einem Haufen Menschen entschuldigen muß, einige hab ich schon erledigt, andere stehen noch aus.
Selbstverständlich ist, daß ich sofort nach der Sommerpause mit den Besuchen der Selbsthilfegruppe in Löbau weiter machen werde.
Unumgänglich ist, daß ich mir heute noch spätestens morgen Hilfe suchen werde und mir diverse Sitzungen zur Auffrischung meines Suchtwissens reinziehen werde, was spätestens wenn das Auto weg ist wirklich kompliziert wird.
Wichtig ist, daß ich endlich wieder klar denke, mich nicht von meinem Selbstmitleid oder äußeren Umständen leiten lasse, es muß mir endlich wieder klar werden, daß Gott der Boss in meinem Leben ist und gleich danach ich selbst am Steuer sitze und Entscheidungen treffe, diese auch vertrete und mit den Konsequenzen klar kommen muß.

Im übrigen werde ich das einzige tun was ich tun kann - ich lebe weiter, vielleicht etwas frustriert, vielleicht von Entzugserscheinungen gezeichnet, bestimmt sehr beschämt und traurig über die Tatsache, daß dieser Rückfall statt gefunden hat, aber Aufgeben oder sich der Sucht ergeben sind für mich absolut keine Alternativen, auch wenn weiterhin vieles schief gehen wird und die Zahl meiner persönlichen Erfolgserlebnisse in den letzten Monaten doch eher gering war.

Danke für Euere Unterstützung im Gebet, wir schaffen das schon, "Hinfallen darf man, nur nicht liegen bleiben"

Solong
berney

Montag, 20. August 2007

Viktoria

(ein Requiem - einzelne Pauke schlägt den Trauermarsch, dumpf hallen die Schläge durch meinen Kopf - ein Bläserchor spielt den "alten Kammeraden" - Friedhofstimmung)

Du schönste aller Ingolstädterinnen,
ich werde Dich vermissen
die Zeit nicht vergessen,
als wir gemeinsam dahin schwebten
Du einzigst geliebtes Wesen
Deine Kurven und Rundungen
Dein sanftes Schnurren
ich werde es nie wieder hören
Geliebte, Vertraute
die gemeinsamen Wege,
die sich jetzt trennen, müssen
meines Zornes wegen,
Dich trifft keine Schuld
Du bist treu
und warst es immer
genügsam, selbst mit Polenspritt
richtig gehend anspruchslos
gerade Mal 6 Liter im Durchschnitt
Alle 8 bis 10 tausend Kilometer
mal nen Liter Öl
2 Mal im Jahr eine Waschstraße
oder auch Mal ein Vollbad im Regen
was hatten wir Spaß
eine Beziehung für die Ewigkeit,
da kam nichts dazwischen
und doch ist`s jetzt vorbei
Ach könnt ich doch nur,
etwas am Schicksal ändern,
ich täts ja, aber`s geht nicht
ich hab kein Geld für den TÜV,
zur Behebung der Schäden,
die Du durch mich erlitten hast
Selbst wenn das irgendwie ginge,
so wollte doch der Staat im Januar
seinen Teil
und die Versicherung auch
Es bleibt ich werde,
Dich nicht nur verraten,
sondern auch verkaufen
um wenig Geld
damit Du es hoffentlich besser hast
Lieben heißt das Beste
für den Anderen suchen,
darum geb ich Dich frei,
daß Du hoffentlich bald wieder
viele Kilometer unter Deine Reifen nimmst
und ich als Fußgänger meine Strecken friste
nein es wird für mich
so schnell keine andere geben
ich liebe Dich

by berney

in memorandum Viktoria Audi A3, Erstzulassung 10/1996, im Mai 2000 auf den Freak zugelassen mit 66 TKM.

Danke für geile 134 TKM, Danke für 7 Jahre und 3 Monate, ich bin glücklich diese Zeit mit Dir verbracht zu haben, in den guten und in den schweren Tagen hast Du mich nie im Stich gelassen.
Danke für zahlreiche Rockconcerte und Festivals, Bang your Head 2002 bis 2005, Freakstock 2003, 2005, 2006 und 2007 nur als Beispiele
Danke für richtig geile Autobahnfahrten, je nach Gemütslage gedigen bis rasant

Viki Du bist für mich die aller schönste und die aller beste
es wird für mich keine Partnerin mehr wie Dich geben

(ausleitende Klänge des Bläserchors - Kranzniederlegung - eine Leihenspielgruppe stellt ihr Machwerk "Vier Ringe für ein Halleluja" dar - Berney intoniert mit Freunden "The End" by Jim Morrison)

ENDE - The End - Fin - Fine - RIP

lächle und sei froh, denn es könnte schlimmer kommen

... und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer

eigentlich ist es ja nichts neues, dass wenn man mal was nur so, aus einer freundlichen gesinnung heraus macht, bestimmt irgendwann der fluch der guten tat um die ecke biegt und einen einholt, so halt auch diesmal

beispiele:

ein freak steht in der küche und verarbeitet an seinem einzigen krankheitstag seit herrnhut und dem sich anschließenden wochenende ca. 7,5 kilo paprika, die er geschenkt bekam zu 10 konserven - fällt es irgendjemand in seiner wg positiv auf? - nein, warum auch und beim spachteln ist es dann ja auch nicht mehr wichtig, dass einer sein wochenende dran gegeben hat - egal war ja auch irgendwie erbaulich in der küche rumzuackern

ein freak steht bis zu den schultern in asche und ruß, gehört sich ja bestimmt auch so beim reinigen von kachelöfen. ist ja auch nicht so, dass freak nein gesagt hätte, wenn er gefragt worden wäre ob er es denn machen könnte, nur war halt komisch, dass nachdem er letztes jahr sich mit einem kollegen zusammen um die dinger gekümmert hat, er dieses jahr eigentlich nur gefragt wurde ob freitag und montag oder montag und dienstag für ihn angenehmer wäre. auch hier hat freak wieder etwas gelernt

ein freak realisiert, dass es so nicht mehr weitergehen kann, seine finanzen sind erschöpft, seine vision eigentlich klar, aber seine zeit bringt er mit dingen zu, die ihn vordergründig kein stück weiter aufs missionsfeld bringen. könnte man ja auch positiv sehen, dann kommt wenigstens das zentrum weiter, nun wenn freak das so erkennen könnte, wäre er wohl nicht derartig frustriert, wie er ist.

ein freak ist pleite und sieht sich außerstande sein auto zu behalten, weshalb er es verkaufen will. ist alles nicht so tragisch, nun dann brauchst du den post "viktoria" unter der rubrik "trauer" garnicht zu lesen, das kann ich dir jetzt schon sagen. wenns denn wenigstens gleich ohne trara über die bühne gelaufen wäre, dann täts vielleicht nicht gar so weh, aber natürlich einfach und unkompliziert geht bei freak ja schonmal garnichts. erst jammert der kaufintressent rum "will dein auto kaufen - will dein auto kaufen", dann macht er mucken wegen dem preis, letztlich einigt man sich noch auf einen relativ anständigen und dann fängt der typ an blöd zu tun, will obwohl gekauft wie gesehen vereinbart ist anfangen hier mit besichtigungstermin und werkstatt und frag mich nicht, also nee so dann doch bitte auch nicht. egal jetzt zieht sich das alles noch nen bisschen hin und ende nächsten monat hab ich halt keinen tüv mehr - schlecht.

so jetzt schreib ich noch den oben angekündigten post und bitte sehr darum von blöden witzen und albernheiten abstand zu nehmen, wahre beileidsbekundungen und echte anteilnahme werden aber gerne angenommen

solong
berney

Montag, 13. August 2007

Sommerdepression?

der ganz normale Wahnsinn oder doch gespannte Vorfreude?

=> das Sommercamp (ML-Camp 2007) ist Geschichte und wie auch nicht anders zu erwarten war als großer Erfolg dargestellt worden. Die Einsätze vor allem aber der Tschechien-Einsatz müssen echt der Hammer gewesen sein. In Tschechien gab es reichlich Bekehrungen, in der Ukraine kam es wohl zu einigen Fällen von wirklicher Geisttaufe und in Polen müssen die Teilnehmer anscheinend wenigstens richtig Spaß gehabt haben, als sie von Jugendlichen ordentlich attackiert worden sind.

=> vor 280 Jahren am 13. August muß es hier in Herrnhut wohl zur größten Ausschüttung des Heiligen Geistes gekommen, weswegen wir heute morgen mit Geschichte anstelle von Lobpreis gefoltert worden sind

=> mich terrorisieren gerade die unmusikalischen Lobpreisversuche diverser Besucher, die anlässlich einem Folgecamp-Einsatzes hier sind, fühle mich aber nur noch genervt.

=> das Afghanistan-Team ist endlich soweit, daß sie morgen nun doch von Dubai nach Kabul fliegen. Ich selber beurteile das Ganze aus verschiedenen Blickwinkeln und so sehr sich mein missionarisch ausgerichteter Verstand darüber freut mache ich mir doch den einen oder anderen Gedanken, der sich schon fast wie Sorge anfühlt - ob es einfach sinnvoll wäre die paar Wochen was der Einsatz dauert zu fasten?

=> ich bin wie gesagt genervt und wirklich nicht umgänglich in den letzten Tagen gewesen, obendrein Lichtjahre von dem moralischen Standard entfernt, den ich mir selber versuche aufzuerlegen, der aber auch von anderen von mir gefordert wird - einzigst ich krieg das derzeit echt nicht hin.

=> ich komme mir derzeit sehr halbherzig vor, mir fehlt einiges, aber mit Sicherheit sind es keine frommen Sprüche, die mich aus dieser Kriese ziehen können, das braucht echt mehr und in der Theorie, weis ich zumindest wo ich suchen muß um einzigst fündig werden zu können - in der Praxis sieht das anders aus, wenn ich mich nicht sogar dabei ertrappen muß von diesem heilbringenden Punkt eigentlich zu fliehen

Prosa zum Schluß:

Zerrissen
ich will, aber ich will nicht
ich bin, aber eigentlich nicht
ich lebe, aber Leben ist das nicht
der Anfang oder doch das Ende
ich weis doch eigentlich garnichts

berney

Donnerstag, 9. August 2007

Denn wo viel Weisheit ist, ist viel Verdruß...

... und wer Erkenntnis mehrt, mehrt Kummer.

... Alles ist Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind - Ja ich liebe den Prediger und seine unendliche Weisheit. Da steckt viel Trost drin und noch mehr Erkenntnis. Gibt es ein deprimierendes Buch in der Bibel, nein bestimmt nicht, aber es gibt wohl kein ernüchternderes Buch als das Kohelet, den Prediger eben.

Ernüchterung, das ist es, wenn ich daran denke was gerade bei mir hier so geht, weil wenn man wollte könnte man das auf echt sehr wenig reduzieren, was ich niemandem übel nehmen könnte.

Es ist eine Tatsache, daß bei mir derzeit Alles auf dem Prüfstand steht, ich nicht gewillt bin etwas als unveränderlich stehen zu lassen. Zwar lebe ich zunächst weiter wie bisher, aber das liegt ausschließlich daran, daß ich bisher nichts konkretes neues weiß.

Die Kohle für den Winter ist seit gestern im Schuppen, mein Geldbeutel leer und körperlich bin ich auch total erledigt. Holz was ich noch in Herrnhut brauchen könnte liegt in Steinenbronn im Wald und wenn nicht jemand mit einem Transporter ohnehin in die Richtung fährt und mich mit einer kostenfreien Anlieferung segnen will, wird es hier auch nicht herkommen, weswegen ich mir was anderes einfallen lassen darf.

Seit heute gibt es meinen neuen Rundbrief in Deutsch, einen werbeträchtigen Flyer in englischer Sprache kann ich ja leider nicht so verwenden, wie er jetzt ist, leider habe ich bisher auch noch keine konkreten Korrekturvorschläge erhalten, also komm ich damit auch nicht weiter.

Zur Zeit arbeite ich wieder verstärkt an der Weiterentwicklung meiner Vision unter anderem auch mit Johnboy Walton, was dabei rauskommt bin ich sehr gespannt, eigentlich sind wir wie Feuer und Eis, irgendwie sich ausschließende Gegensätze, aber irgendwie hab ich auch ein gutes Gefühl mit ihm wieder verstärkt zusammen zu arbeiten, auch wenn wir in der Vergangenheit bestimmt nicht immer einer Meinung waren und von unseren Visionen her zur Zeit auch noch keine abgestimmte gemeinsame Verlautbarung verkünden könnten.

Meine Arbeit im Zentrum ist bestimmt nicht schlecht und grundsätzlich hab ich auch garnichts dagegen, aber das kann nicht die ganze Berufung sein, ok vielleicht für jetzt aber das glaub ich eigentlich nicht. Ich werde halt das Gefühl nicht los, daß ich mache was ich mache, weil es verschiedenen anderen genau so recht ist, was nicht schlecht sein muß, aber ist das dann noch die Sache mit der Berufung oder läuft was verkehrt?

Soviel für diesmal
Ach Sommerzeit, du schöne Zeit, wie wunderbar bistDu.
Meine Freaks haben urlaub und melden sich noch spärlicher als sonst

Seid gesegnet
berney

Montag, 6. August 2007

... irgendwo muß er doch sein, aber wo ?

... "es gibt Tage da verliert man und es gibt Tage da gewinnt man auch nichts" um es mit Andy zu sagen - der weiß ja garnicht wie intelligent er ist.

in all dem Trubel, den vielen Gesprächen, den neuen Ideen und den alten Vorgehensweisen hat sich ein Freak verloren und scheint sich nicht wirklich wieder zu finden.

Alles erscheint sinnlos, ohne jeden Zusammenhang, bedeutungslos und obendrein egal, Arbeit ist nunmehr nur noch Arbeit und Dienst findet hier bei genauerer Betrachtung schon länger nicht mehr wirklich statt. Neue Ideen fehlen vollständig und griffige Konzepte glänzen durch Abwesendheit. Wo ist der Elan des Anfangs, wo der Eifer, aber ach wo ist eigentlich der Freak geblieben?
In Gedanken auf Freakstock, mit dem Herzen ganz wo anders und ansonsten schleppt er sich auch nur noch langsam voran, was ihn selbst anscheinend noch am meisten stört, den seine Umwelt nimmt geschlossen Mal wieder nichts war, warum auch ist es doch viel angenehmer sich um sich selbst zu drehen als Mal mit geöffneten Augen durch die Gegend zu laufen, was solls etwas Schwund ist ja immer und solange es einen selbst nicht betrifft ist es ja auch vollends egal.
Was ist eigentlich passiert ? - Nun das ist das Problem - viel und garnichts. Es ist nichts Neues, daß wenn klare Ansagen fehlen Grauzonen entstehen, die von einzelnen mit Leben gefüllt werden, weil es ihnen einfach als notwendig erscheint. Ebensowenig ist es was Neues, daß sich zumeist Nichttäter in diesem Moment angepisst fühlen und schlagartig zu Tätern werden, wobei sich das Augenmerk dieses Aktivismusses nicht zwangsläufig auf Qualität richtet und streng genau genommen meistens garkeinen Sinn macht, was aber ihnen selbst und dem Großteil ihrer Umwelt komplett egal ist, weil hauptsächlich irgendetwas hat getan werden müssen, wo käme man denn auch dahin, wenn plötzlich die hinteren Glieder anfingen nach vorne zu laufen und gegebenen Falls einen Führungsansprüch für sich erwägten.

Undank ist der Welten Lohn - Steine gabs und wenig Brot - suche Deinen Teil bei Gott, denn von Menschen hast Du nichts, aber wirklich auch garnichts zu erwarten. Wenn es eine klare Lehre gibt die aus den Erfahrungen der letzten Zeit gezogen werden kann, dann ist es wohl jene, daß sich Anstrengung, Mühe und selbständiges Denken in gewissen Gesellschaftskreisen nicht lohnen und stets nur zu Verdruß führen. Also was solls, wenn es gewünscht wird, daß Zeit abgesessen oder besser noch totgeschlagen wird, na bitte warum auch nicht. Was scheren mich die Opfer dieser Politik, ich habe sie nicht zu verantworten, dennoch habe ich keinen Bock auf Spielchen oder politischer Stellungskämpfe, ich suche vielmehr eine Entscheidung und die kann durchaus auch überraschend aussehen.

Diese Woche arbeiten wir am Zentrum überwiegend halbtags, das heißt für 60 Prozent der anwesenden ändert sich nichts, die anderen gewinnen endlich etwas Zeit zum durchatmen und ihre Rundbriefe zu schreiben, sich um Termine in ihren Gemeinden zu kümmern und das relative Schweigen vor dem Septembersturm zu geniesen. Ich bin gespannt ob ich ungeschoren davon komme oder ob die Represalien gegen meine Person eine weiter Fortsetzung finden, was ich durch meinen sehr feinfühligen, sehr freien und sehr präzisen Schreibstil natürlich zu Teilen bewußt in Kauf nehme - der Nikotinentzug scheint diesmal nicht so leicht zu werden, wie es mir in der Vergangenheit gefallen ist oder ist es doch meine Birne oder doch noch etwas ganz anderes - Egal - ich bin zerrissen und ganzheitliches Behagen bleibt ein vager Traum von mir - seis drum - ist schon so.

Berney

Mittwoch, 1. August 2007

FREAKSTOCK 2007 - REBOOT

... es ist vorbei, bye bye julimond, es ist vorbei ...

was kann freak schon über das schönste familientreffen ever sagen? um die concerts hat er sich im prinzip nicht wirklich gekümmert, selbst wenn die eine oder andere band echt gut gerockt hat, abends leider halt auf der sidestage, weil aus welchen gründen auch immer die mainstage von musikalischen analphabeten belagert wurde, was aber wie gesagt nicht wirklich gestört hat, ist halt aufgefallen.

im coffee-zelt hat sich freak auch nicht zu lange rumgetrieben, warum auch die tage des festivals sind kurz, die nächte sogar noch kürzer und um sich mit jedem, mit dem man gerne mal quatschen wollte sich zu unterhalten reicht die zeit ja dann leider doch nicht, schade, aber was solls dann nimmt freak halt an positiven gesprächen mit was halt gerade so geht und freut sich über jedes einzelne, das stattgefunden hat.

die workshopflut vergangener jahre, wo freak einfach nicht wußte was er tun soll, ist erfreulich zusammen geschrumpft auf ein wirklich erträgliches maß und besonders erfreulich dabei war dann auch noch, daß die workshopleiter keine zweifelhaften ansätze unters volk streuten.

für mich schön und wichtig zugleich war, einen neuen tatigkeitsbereich, eine neue aufgabe in meiner geistigen familie gezeigt bekommen zu haben. es mag schon sein, daß ich in meinem leben verschiedene dinge als defizitär empfunden und somit auch erlebt habe, aber es ist hervorragend zu sehen, daß das kein ausschlaggebendes kriterium für geistliche vaterschaft ist. ich glaube daran, daß gott in diesem bereich mit mir in den nächsten jahren noch einiges vor hat.

da freak der abschiedsschmerz am sonntag einfach zu groß war, entschied er sich am abbau noch zu teilen mitzuwirken, was den vorteil mit sich brachte zwar immer noch übermüdet, aber zumindest am montag reisen zu können. dass gott mir dann auch noch eine mitfahrerin an die seite gesetzt hat war für mich natürlich sehr schön und überhaupt auch sehr praktisch, da ich nicht die ganze strecke fahren mußte. die fahrt verlief bis auf wenige vorkommnisse doch recht angenehm, aber halt nicht ohne folgen, wesswegen ich derzeit wirklich geknickt bin, was ich angesichts des großartigen freakstocks wirklich nicht sein bräuchte.

die kehrseite der medaille:

die heimfahrt führte letztendlich dazu, dass ich einen rückfall beim trinken erlitten habe. warum ja das frag ich mich auch, aber irgendwie kam zu meiner ohnehin schon sehr stark angeschlagenen gefühlslage einfach noch einiges dazu.

1. der holländische drängler, der mich dazu verleitete mit seiner nötigerei ihn mit dem internationalen autofahrergruß zu grüßen, wobei ich mir leider risse in der frontscheibe zuzog

2. der fast unfall, bei hoher geschwindigkeit von einer windböe erfasst worden, beim ausweichmanöver, war halt doch schon sehr übermüdet und angeben wollt ich auch irgendwie.

3. meine geistige hygiene ließ doch wohl ziemlich zum wünschen übrig, aber ist ja nichts passiert schwam drüber, obendrein ist freak single, aber trotzdem irgendwie schäm ich mich halt doch, egal.

4. unnötig zu erwähnen, daß ich erneut dem nikotin fröhne, was natürlich nicht gut sein kann und in dieser form auch nicht wirklich beabsichtigt ist.

was hat sich am zentrum geändert?

ähm nichts, zumindest nicht zum besseren und als ob das nicht reicht wird man auch noch aus den eigenen reihen sabbotiert, danke aber danke nein.

das camp soll ganz gut sein, hab davon noch nicht viel mitbekommen und ganz gut liegt wohl deutlich im auge des betrachters, was ich mitbekommen habe war naja ganz gut.

könnte und wollte mich hier eigentlich noch köstlich in derber lästerei und witzelei ergehen, lasse es aber aus verschiedenen gründen bleiben unter anderem auch weil ich müde bin

Seid gesegnet und bleibt dran
betet für den freak in herrnhut
wie auch immer
berney

ps: ich komme leider nicht nach pakistan, es fehlt die persönliche einladung und selbstverständlich auch das visa und mein freund und bruder im glauben mr k hat wohl zumindest für mich verständlich den einen oder anderen ansatz, der mir echt glauben macht, dass es halt jetzt nicht funktioniert und dass es gut ist, wenn ich jetzt nicht dabei bin.

Montag, 23. Juli 2007

... aber einen haben wir noch ...

... damit meine geliebten Stammleser, die ich nicht auf Freakstock umarmen kann sich nochmals richtig vor Lachen bepissen können, ich fands nur bedingt komisch ...

Wie viele erlebte Brülllacher hat auch diese Geschichte eine Vorgeschichte, die in meinen frühen Anfängen prophetischer Handlungen und Mißhandlungen lag. Es wäre bestimmt für einige sehr erbaulich, wenn ich diese Situation bzw. Situationen in aller Ausführlichkeit darstellen würde, doch dazu bin ich nach einer Nacht mit gerademal 3 Stunden Schlaf einfach nicht im Stande. Hier die dennoch witzige Kurzversion, naja relativ kurz.

... es begab sich aber zu der Zeit, daß der Freak eine Jüngerschaftsschule in Herrnhut machte im Jahre des Herrn 2005 im September. Unter anderem suchte der Freak auch sein Heil in der Arbeit mit und für Jugendliche in Herrnhut und als der Bahnhof letztlich weg war, war da noch die große Hoffnung man könne ja eventuel die STO-Halle übernehmen. Jetzt herrschte aber bezüglich der Eigentumsverhältnisse Unklarheit und niemand vermochte zu sagen wer, wann, wem die Halle für welchen Preis veräußern könnte. Wir waren alle voller Glauben und eher optimistisch eingestellt und in diesem Team, da war auch der Freak aus Stuttgart, der sich nicht dagegen wehren konnte immer stärker von seiner prophetischen Ader übermannt zu werden.

Als es nun schon sehr düster für die Träume und Wünsche des Lokaloutreach-Teams für die Jugendlichen in Herrnhut bestellt war, erhob sich der Freak und verkündete "laßt uns Landnehemen" - gesagt, getan standen wir alle samt und sonders am Anfang des Grundstücks und schritten es der Länge und der Breite nach ab, umrundeten es und sprengten mit einer neuen Klobürste und einem neuen Putzeimer Wasser unter dem Gebrummel von Sprachengebeten und anderen Gebeten und allerlei Proklamationen. Die Einheimischen, die uns gewahr wurden, insklusive einiger etwas dunkler gesinnten Jugendlichen hielten uns für eher sehr verwunderlich, bis eventuell sogar zum Fürchten, weil gefährlich, spätestens seit wir den Vorgang mit dem "Vater Unser" im Kreis beschlossen.

Was ist jetzt der Punkt warum ich diese Anekdote in Erinnerung hole, außer dass die Geschichte es immer wieder wert sein wird, erzählt zu werden, auch wenn uns die Halle niemals zugefallen ist und ich aktuell garnicht weiß ob an der überhaupt noch irgendjemand dran ist.

Der Punkt ist der Freak war anfänglichst gehorsam als er loszog das Land zu nehmen, als aber eine wunderbare Mitstreiterin, die dem Freak nicht egal war ihn aufforderte er möge Schuhe und Strümpfe ablegen und noch eine Runde durch die Dornen, Glasscherben und spitzen Steine drehen, weigerte er sich und die Landnahme konnte nicht erfolgreich beendet werden und steht heute noch als persönliche Niederlage in den Memoiren des Freaks.

Weil Gott gut ist gibt es für verschiedene Dinge eine zweite, manchmal sogar eine dritte Chance. Die Mitstreiterin wurde nie die Partnerin des Freaks, dennoch verbindet sie soetwas wie ein tieferes Verständnis füreinander, das wird zumindest einseitig so gesehen.

Im Jahre 2007 ereigneten sich verschiedene, aus persönlicher Sicht des Freaks positive Dinge, die ihm Wachstum bescherten, wodurch eine neue Offenheit entstand sich erneut seinen Schwachpunkten und Neigungen zuzuwenden. Eines dieser Schlüsselerlebnisse war eine Gebetszeit in einer sehr gebetsstarken WG, die von wirklichen Amazonen im besten Sinne bewohnt wird, wunderbare Kriegerinnen für Gott.

Eine von Ihnen hatte nun in der Mitte einer massiven Gebetszeit mit Gegenwart des Heiligen Geistes, den ganz klaren Eindruck über den Füßen des Freaks zu beten, der seine Schuhe aus Anstand und Erfurcht hatte am Eingang stehen lassen und somit barfuß war. Das Gebet ging um Landnahme um Segen und weiß der Freak noch was Alles mehr, er verstand die Worte nicht, spürte aber wohl eine Kraft von ihr ausgehen, die über seine Füße seinen ganzen Körper und seinen Geist erfüllte. Klare Bilder, Wünsche und Visionen kamen dem Freak wieder in Erinnerung und er dankte Gott und versuchte zu verstehen, was kein Freak verstehen kann.

Dieses war der zweite Streich und der dritte folgt zugleich:

Der Freak wurde wie gesagt aufgeladen und das hatte verschiedene Auswirkungen von denen er hier nicht, zumindest noch nicht berichtet, aber eine Sache wurde ihm so sehr wichtig im Laufe der folgenden Tage und Wochen und er wollte sich damit eigentlich schon wieder nicht befassen, aber diesmal, war der in ihm stärker als er. Du sollst Land nehmen barfuß - geht ohne Sandalen - oh man in der Hitze des Tages und der Kühle der Nacht, auf staubigen, dreckigen Straßen und über spitze Steine und allerlei Gehölz im Wald, womöglich bei Nacht - Nein das bist nicht Du mein Herr. Doch plötzlich ein ganz anderer Gedanke, warum solltest es nicht Du sein, viele der Schwestern im Geiste des Freaks sind es gewohnt selbst bis in den Spätherbst hinein barfuß zu gehen und sie erfreuen sich bester Gesundheit und sie zicken nicht rum wegen des Drecks oder der Hitze oder der Kälte, sie strahlen Zufriedenheit aus und bei einigen entstand dem Freak sogar der Gedanke, sie könnten in Vollmacht wandeln. Der Gedanke war klar Freak betrüge Dich nicht um die Segnungen, sei dieses Mal wirklich gehorsam und härte deine Fußsolen ab.

Das war leichter gesagt als getan, immerhin hat der Freak keine Ahnung vom barfuß gehen und die Zeiten als er seine Umwelt bewußt erfühlte ist lange her um nicht zu sagen, es hat ihm schon als kleiner Junge nie gefallen. Am Samstag abend war es dann soweit, der Freak reist sich zusammen, nimmt alles was er hat und tapst den "langsamen Tod" hinunter und es ging eigentlich nicht schlecht, es war hell und bis auf wenige unangenehme Steinchen war da nichts. Jetzt kam der Freak auch an den Wald und dachte so bei sich, bin ich bis hierher gekommen so kann ich auch noch bis zum Schloss weiter gehen. Konnte er auch nur hat er sich bei dieser Aktion Blasen gerissen und unser Himmlischer Vater hatte Einsehen und schickte ihm ein Taxi für die Rückfahrt später an diesem Samstag nach Herrnhut.

Am Sonntag bekam der Freak irgendwie die Dröhnung zuerst eine Predigt über Vitamine, die ihm nicht in allen Punkten einleuchten wollte, dann ein Formel 1 Rennen, das es in dieser Form schon sehr lange nicht mehr gegeben hat und schließlich das klare Wort im Hinterkopf, wie so oft, wenn Freak etwas anderes plant - "gehe ins Schloss und checke deine eMails". Aus irgendeinem umerfindlichen Grund hatte der Freak schon den ganzen Tag, obwohl er sich am Vortag eine Blase gerissen hatte, keine Schuhe an. Obwohl es schon ziemlich spät war ging er ins Schloss ohne sich seine Schlappen zu holen. Wieder über die dreckigen Straßen von Herrnhut, die Steinchen, den Waldweg und weil es geregnet hatte grinsten ihn schon diverse Schnecken an und der Freak sah sie und wollte um nichts in der Welt auf sie treten, denn er ekelte sich gewaltig und es war noch Licht und es war gut. Nur dachte der Freak nicht weit genug, als er seinem Herrn dankte, daß er ohne Kolission mit einem dieser wiederlichen Tiere ins Schloss gelangt war.

Der Freak wollte nur kurz seine eMails checken und dann schnell wieder zurück bevor es dunkel wird, denn bei Dunkelheit hat er es noch nie geschafft durch diesen Wald zu gehen, denn es ist eine seiner Urängste auf unbeleuchteten Straßen durch den Wald bei Dunkelheit zu gehen. Es wollte aber sein, daß er von einem jungen Kollegen in seinem Büro aufgesucht wurde und sie sparchen über verschiedenes und es wurde richtig spät und dunkel. Der Freak war barfuß und sein Auto stand in Herrnhut und Furcht erfüllte ihn, doch sagen wollte er auch nicht wirklich was zu seinem jungen Kollegen, so beschlossen sie zu zweit den Weg nach Herrnhut zu gehen und der junge Kollege zog Schuhe und Strümpfe aus, denn er achtete den alten Freak und wollte nicht besser davon kommen als er.

So zogen sie nun durch die Straßen von Ruppersdorf und fanden bald keinen beleuchteten Weg mehr. Der junge Kollege unterhielt sich noch die ganze Zeit mit dem Freak und er fasste Vertrauen zu dem jungen Kollegen aber auch zu sich und ging Schritt für Schritt immer weiter auf diesem dunklen Weg. Er konnte nicht sehen was auf dem Weg war, auch seinen Kollegen hörte er nur und sah von Zeit zu Zeit eine Reflektion der weißen Shorts des Kollegen. Und dann ging das Schicksal seinen unaufhaltsamen lauf - Schnecken überall, unsichtbar wegen der Dunkelheit, kein Weg zurück - den Freak schauderte es und er wollte hemmungslos heulen, es zerriss seine Nerven, er betete, er schimpfte wahrscheinlich fluchte er auch und das was er als schlimmstes befürchtete, daß sich der Kollege über ihn erhebt, ihn auslacht, womöglich noch beschimpft blieb vollständig aus. Er redete weiter und half dem Freak den Weg zu finden und erklärte ihm, daß er diesen Teil auch als ekelig empfindet, aber daß es ja nichts hilft, weil der "langsame Tod" erst hinter der Brücke anfängt und dann wirds wieder besser mit dem Weg.

Dieses Erlebnis war demütigend, erniedrigend, wiederlich, ekelhaft und was einem sonst noch Alles dazu einfallen kann. Aber Moment Mal bitte dieses Erlebnis war auch ein Gnadenerweis seines Herrn, der ihm jemanden an die Seite stellte um seine schlimmsten Ängste gemeinsam bekämpfen zu können. Dunkelheit, war nicht wirklich dunkel auch nicht in diesem Waldstück und schlimm waren eigentlich die Schnecken, die eigentlich auch nichts dafür können, daß sie außer für Igelfutter für nichts nütze sind.

Was ist das Fazit aus dieser Geschichte, worin besteht die Moral. Nun ich denke zum einen darin, daß Landnahme ohne Überwindung nicht möglich ist. Zum anderen wohl auch darin, daß es keine ONE-FREAK-SHOW werden wird, denn egal was der Freak von sich hält, die Wahrheit sieht wahrscheinlich in vielen Dingen anders aus. Der dritte wichtige Aspekt für den Freak ist sicherlich, daß er sich auch helfen lassen muß und ehrlich genug werden muß um seine Ängste zu benennen und um Hilfe zu ersuchen. Freak du darfst deinen Stolz schlucken. Diese Tränen und Momente höchsten Ekels hast Du Dir verdient mit Ungehorsam und Hochmut, gepaart mit Stolz.

Das schöne ist, daß der Freak nach diesem Erlebnis nach einer Stunde Schlaf einem anderen Kollegen zum Segen werden durfte und das war gut so, denn diesmal stand er auf ohne zu Murren. Danke JESUS du bist der aller aller beste.

Danke für Euere Geduld
Seid gesegnet
berney

P.S. der nächste Eintrag dann im August oder zumindest nach Freakstock.

... Urlaub endlich Urlaub ...

... und ich packe meine sieben Sachen und ich mache Urlaub ...

soviel zur Schlagerkunde - späte siebzieger oder ganz frühe achtziger

=====> Mit anderen Worten FREAKSTOCK 2007 ich komme und niemand hält mich auf

sparts euch einfach: ich beantworte keine Telefonate und bin auch sonst nicht zu erreichen, denn ich werde mich selbst, meine Ausrüstung herrichten und verpacken und dann geht´s spätestens Mittwoch direkt nach Gotha.

Ich hab Euch vermisst und freue mich wahnsinnig auf Euch

Nur noch wenige Stunden ich könnte heulen

Solong
berney

Samstag, 21. Juli 2007

... verstehe das wer will ...

... ich nicht !!!

also wenn ich mir einige Ereignisse der letzten Tage nochmals durch den Kopf gehen lasse, dann werd ich einfach aus der Summe der negativ auf mich wirkenden Momente nicht mehr schlau, das macht so keinen Sinn. Zwar muß Freak nicht immer alles verstehen, dennoch währe es für ihn hilfreich für diverse Überlegungen und Planungen, aber wie gesagt Durchblick ist ja nicht zwangsläufig wichtig.

.. Mein Wunsch mit Pastor Khalid Shaheen eine Evangelisationsreise nach Pakistan im September zu machen wird sich wohl nicht verwirklichen lassen, schon allein deswegen, weil ich höchst wahrscheinlich garkein Visa bekommen kann und selbst wenn ich eines hätte, stellt sich noch die Frage ob mir wegen der aktuellen Situation in Pakistan, seitens des Zentrums grünes Licht erteilt werden könnte.

.. die SOSM-Einsatz-Teams nach Afghanistan und Nürnberg/Marokko wurden heute nicht verabschiedet. Es mußten in Ermangelung weiterer Finanzen sogar Flüge storniert werden. Die Teams sind geknickt und haben sich zum Kampfgebet zurück gezogen. Leute ich sags Euch das ist eine historische Chance auch für Euch, Gott will, daß wir als ein Leib zusammen stehen. Ich glaube an ein Wunder und ich will es erleben, daß es am Montag grünes Licht und ein absolut klares GO gibt. Bitte steigt auf diesen Zug auf, denn dieser führt an die Front.

.. mir scheint es zur Zeit so zu sein, daß egal wofür ich mich bereit erkläre, welche Wege ich gehe, welchen Einsatz ich bringe, absolut nichts positives dabei rauskommt, bzw. es meinen lieben Mitmenschen einfach nicht genügt. Im Klartext heißt das, daß ich mir eine Woche lang den Arsch aufgerissen habe in endlosen Arbeitszeiten und versucht habe im Interesse aller anderen eine vernünftige Bedarfsplanung für die Küche auf die Beine zu stellen und alles was unseren Sportsfreunden dazu einfällt ist, den Essensplan zu ändern oder durch komische Aktionen die gesamte Arbeit anderer zu topedieren - Danke, aber Danke nein, das muß ich nicht verstehen, nur stellt sich mir die Frage, wann der Freak jeweils wieder so blöd sein wird und sich für andere verwenden wird.

.. ich habe nächste Woche ab Dienstag Urlaub und von diesem werde ich bestimmt auch nicht zurück treten, leider wird es aber keine ordnungsgemäße Übergabe der Vorgänge geben, weil meine Chefin braucht ja unbedingt am Montag frei, das ist diesmal aber Ihr persönliches Pech, weil ich werde bestimmt nicht, wie öfters in der Vergangenheit bis zur letzten Sekunde arbeiten um dann womöglich noch auf der Autobahn einen Unfall zu erleiden oder meine eigenen Sachen nicht erledigt zu bekommen.

.. auch ziemlich blöd von mir ist, daß ich mir Blasen beim Barfußgehen durch den Wald zugezogen habe, was mich da nur geritten hat.

Ach was machts gut
wir sehen uns auf Freakstock
bleibt mir gewogen

Solong
berney